Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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574^e Gattung.

Minuartie. inuarc! 3. Minu,

arkie.

6en. pl. n. 107. ed. nuv. H4.

^ artia

Gattung , welche, sowohl als die folgende,nach einem spanische» Boranisten, solches Namens benennet ist, hak folgende Kennzeichen: Die Blu-me umgibt den Fruchtknoten; und hak keine Blumen. (un ^ ^kröne; sondern nur fünf bleibende Kelchblattlein; dreyStaubfäden; und drey Staubwege; und hinterlaßt ei»

»k einfächerichte, dreyschaalige Kapsel, welche viel kür»zer ist als der Kelch, und nur einige wenige Saamenenthalt. Es sind drey Arte» bekannt, welche sämmtlichnur Sommergewachse sind, und von Herrn LostlNg inSpanren auf Hügeln bey Madrit entdecket worden:

z.) Zweytheilige Minuarrie. Minuartia Erstedichotoma. Art

Mit Blumen, die in zweytheilige» Haustein beysammen Unter-sitzen, Minnartia floribus confertis dichotorms.

UNtf Syst. ve§. p. in. Sp. pl. 132. Mi '

nuartia foliis setaceis, &c. LÜEFL. It. 121. /

t. l. f. 4. Äst. Stokh. 1758- 1.1. f. 2. Lichtn.

Diese Art ist, wie die beyde folgende, einesehr kleine Pflanze. Sie hat eine bräunlichke Farbe;und einen steifen, harten, zähen, anfrechten, meistenseinfachen Stengel, mit gerade gegen einander über ste.henden borstenfbrinige» Blättlein. Die Blumen wach-sen in einer engen, zweytheilige», unächten Dolde,welche mit ihren kurzen, zweytheilige», enge beysam»menstehenden Stielchen ein ungesticltes, viereckiges, zu-gespitztes Blumenköpfchen bildet. Zwischen den Blumewstehen borstenförmige Deckblättlein, welche langer sind,als die Blume, und ein« gerade Spitz« haben; die auf

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