Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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579- Gatt. Scabiose. Scabiose. 241

schweifigcr Stengel ist dünne mit tvcisfcn Haaren beklci. (g ca ,Des. Ihre Blatter sind ganz silberweiß; die untersteoder Wurzelblättcr sind in glcichbrcike ^luerstücke zer-theilt, und ein wenig gezähnt, die am Stengel abersind unzerthcilt, ganz, und nur an der Basis mit Här-chen eingefaßt. Die Blumen sind klein und ohne Ge.ruch, und wachsen auf sehr langen glatten Stielen. Dergemeinschaftliche Blumenkelch ist an der Basis sehr haa-rig, und bestehet aus acht zurückgckrümmten Blättleiu,die so lang sind als die Blumenkron«, welche von weiß-lichter Farbe, und an der Mündung bläulicht ist. DenUmkreiß jeder Blume besetzen sechs größere, strahlendeBlumcnkronchcn welche eine sehr kurze zwcyspalkige Dber-lippe, und eine breite, stumpfe, etwas gefaltcne, gleich,dreysvaltige Unterlippe haben; die Dlumenkrönchcn aufder Scheibe sind in fünf gleiche Abschnitte zerspalten,und auswendig zotig; die Staubfäden sind weiß. Siekommt leicht in den Europäischen Gärten fort»

20.) Verhärtete Scabiose. Scabiose Loste

indui-ata. Art.

Mit füusspaltigen, strahlenden Binmenkrönchen; eyrund- Unters,lanzenförmigen, angefressenen, an der Basis ge• .zalniten Blattern; und steife»! Stengel, dscabiolä^ ' 'corollulis quinquefidis, radintibus; foliis ova-to - hneeolatis, erolis, ba!i dentatis; caulerigente. L 1 NN Sytt.veg. p. 122. Mant. 196.

Diese Art hat mit der folgenden einerleyVaterland; und ist ihr sehr nahe verwandt, und viel-leicht, sagt LillNe , eine bloße Varietät derselben. IhrStengel ist steif, ungefehr einen Schuh hoch, und haa-rig; die Blätter sind ungestielt , eine Spanne lang, fil-zig uiiit grüii. Der Stengel ist ziveytheilig, und ausdessen erstem Theilungs. Winkel entspringen sehr langeBlumenstiele. Der gemeinschaftliche Blumenkelch be»stehet aus zehe» kurzen, gleichen und parallelen Blätt«lein; die Blumenkrdnchen sind blaßblau, am RandeLinie pstanrensxst. V.TH. Ä ftofc