579. Gatt. Scabiose. Scabiosa. 247
Diese 7ltt wächst in Deutschland und Oester- Scabro«reich auf trockenen Wiesen; lind ist eine zwcyiihriqe st.Pflanze. Sie hat einen zween bis drey Schuh hohenStengel , welcher an den ©cscnfcn , wo die Dläktr ste-hen, röthlich ist ; die Wurzelblakker stnd zweifach-dieam Stengel aber nur einfach-gefiedert, ihre Blakstielehaben eine häutige Einfassung, welche am Siengcl, vondem ste durchstochen wird, breiter ist. Die Blinnenwachsen auf langen Suelen, und haben eine weißlichte,ins Gelbe fallende Farbe wodurch sich diese Art Von derScabiosa columbaria, der sie nahe verwandt ist,hauptsächlich u verscheidet. Die Frucht ist ryrund; undder Fruchiboden ohne Spreuerblattlein.
29. Gekrönte Scabiose. Scabiosa 2 9 fkpapposa. A"'
Mit fünfspalkiqen , ungleichen Dlumenkrönchcn; auf' Unter,rechtem, krautartigcm Stengel; in 2 »crstücke zer jfy c ,.theilten Blaiiern; u >d mit einer Granne undfe'derarlige» Haarkrone versehenen Saainen, Sca’ ybinsa corollalis quinquefidis, inaequalibus ; cau- pichen,le herbaceo erecto; soliis pinnati fidis; femini-bus aristatis plumofoque pappofis. LINN.
Syit veg. p. 12;. - - calycibus foliosis floremsuperantibus, pappo plumoso. Sp. pl 146.
ROY. Lugdb. 189. Scabiosa cretica , capitu-lo pappos mentiente. TOURNEF. Cor. 34.BOERH. Lugdb. 1. p. 1. 30.
Diese Art wachst auf der Insel Candien;und ist ein Sommergewachs. Ihr Stengel ist faden-förmig , und zeriheilet sich armförmig in rispenartige,zweykheiliqe Zweige. Die Blumen stehen in den Win-fein der Blatter, und find fadenförmig, lang, und so-wohl als die Bluinenkelche filzig. Der gemeinschaftlicheBlumenkelch raget über die Blumcnkrone hervor, undbestehet aus Vielen cyrundcn, lang und scharf zugespitz.tcn Blattlein. Die Saamen haben eine federartigeHaarkrone; und eine neben dieser stehende lange unddicke Granne.
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