Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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587- Gatt. KnoMe. Xnoxlis. 27z

tylvestris Hermannj. BURM. Zeyl. 14s forste,v eronicae affinis Indica tenuifolia. PLLk. 'Ahn. 384 t. 114. f. 2

Diese Pflanze ist in Ostindien zu Hanse, woman fle insgemein auf Stämmen verfaulter Baume an-trift,' und wird auf der Insel Zcylon von den Ein,wohnern WiiTäduli geneniiet. Sie f)at die Gestaltvon einer klumb>3§0 oder Lychnis. Ihr Stengelist einen Schuy hoch» aufrecht, glatt, und gegliedert.

Die Blätter stehen fast ohne Stielchen, gerade gegeneinander über, und flnd lanzenförmig, ungeadert undglatt. Die Blumen bilden lange dünne Achrcn; siesitzen zerstreuet an dem gemeinschaftlichen Blninenstiel,ohne eigene Blumenstielchen, und sind klein und weiß.

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s88ste Gattung.

H 0 ust 0 n i e. H o u st o n i a, Hdilsio.

nie.

LINN. Gen. pl. nnm. 124. ednov. 131. Hou-—^ stonia.

Cr^icfe Gattung hat den Namen von dem Engländer,

D. Houston , einem eifrige» Beförderer der Kenn«Kräutekkunde, durch welchen in diesem Jahrhundert ze chenViele amcricanische Pflanzen in Europa bekannt gemacht ver Gat»worden. Die Blume dieser Gattung umgiebt den Frucht- rung.knoten ; und hak einen sehr kleinen» bleibenden , vicr-zahnigen Kelch; eine trichterförmige Blumenkrone miteiner langen cylindrischen Röhre und vicrspsltiqen Mün-dung; vier, dem Hals der Blumenkrone einverleibteStaubfaden; und einen einfachen Griffel mir zwospitzigen Narben; sie hinterlaßt eine zweykuopsige, zwey«fächerichte Kapsel, welche in jedem Fach nur einen ein-zigen Saamcm enthält. LtNNeUs hat zwo Anen die-ser Gattung, welche beyde in Virginicn zu Hause sind.

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