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Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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589- Gatt. Labkraut. Galium. ryf

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589sie Gattung.

Labkraut. Galium. lab.

kraut.

L 1 NN. Gen. pl. n. 152. ed. nov. 132. 'Ga-

: * 1 ’ um *

bjyon den Holländern wird diese Gattung Walstroo, 5f« n n»Wallstroh, Wallkraut, Wegstroh gcnennet. Ihre pichenBlume sitzt auf dein Fruchtknoten ; und hat einen sehr der Gak,kleinen tzicrzähnigeii Kelch, eine radfdrmiqe, flache, vier- kling,spaltige Blumenkrone; vier kurze Staubfäden; uüd einenhalb eukzwey gespaltenen Griffel; sie hinterläßt zweenkuudlichte Saamen. LllUlkUs har vier und zwanzigArten dieser Gattung, von denen die >Z. erstere glatte,die 6. lcztere aber borstige Saamen haben.

* Mit glatter Frucht. (Fructu glabro.)

I.) Röthearliges Labkraut. Galium Erst«

Rubioides. I Art.

Mit lanzenfvrmig. eyrunden, gleichgroßen, auf der un-Unters,tern Flache rauhen, zu vier stehenden Blattern; reichen,aufrechtem Stengel, und glatten Früchten, Ga-lium foliis quaternis, laoceolato - ovatis, ae-qualibus, subtus scabris; caule srgeto; fruüi-bus glabris. L 1 NN Syst. veg. p v -126. Sp.pl. is2. HALL. Emend 206. SCOP, FLCarn. n. 146. POLLICH. Hist. n. 14S.

Diese Zlrt wächst in den mittägigen und qe,mäßigten Ländern von Europa, auf Wiesen und kracke,neu Weiden, und in den Wäldern; sie hat in demLussern Ansehen einige Aehnlichkcit mit dem Galiumboreale, ihre Blätter aber sind noch einmal so breit,und oben an den Rippen rauh. Ihre Stengel sindsteif, aufrecht, und wenn man sie mit der Hand auf-wärts streicht, rauh anzufühlen; an jedem Gelenk-des

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