Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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Gatt. Labkraut. Galium. 2$f

TUgooöcr Philantropos, von den Schweden Snärje- Lab.gras, von den Frainosen Gratteron oder lieble, ftauk.V»!I den Engländer» Goofe- Grals, ot>«r Cleavers,von de» Holländern Kleefkruid , und im DeutschenKlcbkraut genennet, und har diese Namen durchgängigdavon , weil sie sich wegen der kleinen Häkchen oderrückwärts liegenden Siachelchen, womit ihre Stengel undSaamen besetzt sind, gerne an die Kleider der vor-übergehenden, und an die Haut derer, die sie beruh,ren hanget. Ihr Stengel wird einen bis zween Schuhhoch und drüber» treibt aus jedem Gelenke zween odermehrere Zweige, und ist aufrecht, Viereckig, und an denEcken sehr rauh, und mit einer Menge ganz kleinerStacheln oder Häkchen besetzt. Die Blätter stehen zusechs, acht bis zehen, und sind am Rande, und aufbeyden Flächen sehr rauh und mit kleine» Häklet» be»setzt, womit sie sich ebenfalls anhängen. Die Blumensind weiß, und wachsen auf einfachen Stiekchen dnschrl-weile ain Ende des Stengels und der Zweige. Sieblühet fast den ganzen Sommer hindurch. Die jungeGänse frcffen diese Pßanze gerne; und sie soll ihnenein sehr gutes und gesundes Futter seyn. Fünf Pfundderselben geben durch die Destillation über vier Pfundmeist säuerliches Wasser, und aus dem zurückgcbliebe»

»<» bekommt man durchs Verbrennen fünf Qnmtleinfestes Laugensalz. Der ausgepreßte S-ft zu vier Lothgenommen, soll den Wassersüchtigen das Wasser durchden Urin abführen; und das drstillirte Wasser gegenGrieß und Brustkrankheiten dienlich seyn. Aensscrlichsoll das Kraut mit Schweinfekt zu einer Salbe ge»macht, harte Drüsen zertheilen. Die Wurzel färbetroth.

24.) Panisches Labkraut. Galium 24ste

Parifiense. Are.

Mit gb'icbbreiken, in äßr ad» stehenden Blattern; llnters.zweyoüimlgen Blume» jUde»; borstige» Früch- zeichen.

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