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312 Vierte Classe. Vierter Abschnitt.
dichten Achre blaßbranner oder röthlicher Blumen her,vorkommen. In Ansehung der Große ist diese Pflanzenachdem Boden, worinn sie wächst, sehr verschieden; ;die Blätter haben fast einerley Länge mit ihren Blakt»stielen, welche insgemein gegen drey Zoll, bisweilenaber auch einen halben bis ganzen Schuh lang sind; dieBlumcnschäfke werden eine Spanne, und manchmalzween bis vier Schuh hoch und drüber, und im letzter»Fall sind die Blumenähren, die sie tragen, einen Schuhlang; die Breite der Blatter belauft stch auf die Hclfteihrer Länge oder etwas drüber. Die Blattstiele sindoben rinnenförmig; und die Blätter haben entweder ei» ,nen ungezähnten, oder vornämlich gegen der Bans zuausgezackte« Rand. Die Blumenähren siad bisweilenzerspalten, oder auf mancherley Weise ausgewachsen, .oder mit große» roscnfarbig ausgebreiteten BlätternBüschelweise untersetzt. Die Wurzel, die Blätterund die Saamcn dieser Pflanze habe» eine kühlendeund gelinde zusammenziehende Eigenschaft; und wer»den aus diesem Grunde in der Arzncykunst wider Blut»stüsse, Bauchflüsse, wider die Schwindsucht und kalteFieber gerühmek. Die Blätter sind auch ein gutes Fut-ter für das Vieh; und die Saamen den Canaricnvögel»«ine angenchine und gesunde Speise.
2.) Asiatischer Wegerich. Plantago Asia-tica.
Mit eyrunden, glatten Blattern; eckigem Stengel ; undeiner aus von einander abgesonderten Biümleinbestehenden Blumenabre, Plantago foliis ova-tis, glabris; (capo angulato; spica flosculi*distintlis l.XNN. Syfl- veg p. izr. Sp. pl-163 . BURM. FI ind p
Diese Art ist in Java, China und Sibirienzu Hause; und ist der vorhergehenden überaus ähnlich.Sie unterscheidet sich aber von derselben durch die mei» 'stens an der Basis ein wenig gezahnte Blätter, durch >den eckigen Blumenschaft, und durch die längere Dlu»
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