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ander über, von oben aber zu drey bis vier um den Sten- Wege»gel hcnnn, und find lang, schnial, gleichbrcit, abstc-rich.hcnd, zurückgebvgen, am Ranke gezahnt, und ganzrauh und klcbricht anzufühlen, und gebe» auch frisch ei-nigen Geruch von sich. In den Winkeln der Blätterstehen die Blumenstiele gerade gegen einander über;ste sind nackct und langer als die Blatter, und tragenam Ende eine kurze cyrunde oder riindlichte Achre vonungefehr sieben Blumen, mit langen, lanzriifcrnügcnDeckblänleiu, die sich in en>e Grnane endigen; dieKelchbiaiilcin sind auch schmal, und zotig; und dieBliiinenkroncn haben eine grünlicht-wcisse Fache. DieSaanien dieser Pflanze geben einen Schleim von sich,wie die O.iiitkcnkerne, wenn man sie in Wasser ein-weicht , und werden daher in der Arzneyk„„si sowohlinnerlich als äusserlich in Verschicdeiien .Krankheiten, woschleunige, lindernde, und die Schärfe abhaltende Mit-tel erfordert werden, gebraucht. Es steckt aber in ihremSchleim eine subtile Schärfe verborgen, welche beymKauen gefühlt wird, und sich mit Weingeist ausziehenläßt, und um deren willen die Wirkung dieser Saa-me» ein wenig zwcydcutig ist.
i8.) Indianischer Wegerich. Plantago
indica. Art.
Mit listigem, krautarligcm Stengel; unge', ahnten, zu Unters,rückgebogenen, am Rande mit Härchen cingc reichen,faßten Blättern ; und b älterichien Blamenkö feil, *Plantago caule ramoso herbaceo; f liis inte-gerrimis, reflexis, ciliatis; capitul s foliolis.
L 1 NN. 11 .. veg. p. 132 Sp. pl 167 Hort.
Ups. 29 BUllVi. FI, ind. p. 35 Kali III.
ALI 1 . Aegypt. 128
Diese Art ist in Ostindien und Euyrke» zuHause; und auch ein Sommergewachs. Ibr Stengelist rauh und weitschweifig; und wächst sehr hoch. Dr«
Blatter stehen gerade gegen einander über; und dtc obe»re manchmal zu drey; sie sind sehr lang, unterwärts
gebo-