Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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5ds« Gatt. Vesempflanze. Scoparia. 32?

f'iffc Besen , und von den Spaniern Efcobilla rae- BeseM«nuda, kleine Besen, genennet. Man gebraucht sie in pfl-nze»Zlmcrika allenthalben, als Fhce, gleichwie Süßholz,in Brustkraukheitcn.

2.) Darniederliegende Besempflanze. Sco- Zwöt<paria procumbens. Ar«.

Mit Blattern, welche zu vier um den Stengel herum« Unter,stehen; und ungestieilen Blumen, Scoparia so- srf , :liis quaternis,- floribus felülibus. I.INN Syft. ! '

Veg, p. 1Z2. 8p. pl. 168. JACQ. Amer. p. 18. 6un 3 ®»

Diese Art fande Herr JacsiUM zu Carkha.gcna auf sandigen Meerstranden bey dem Castel Locacbica. Sie kommt in dein äusseren Ansehen fast mitder vorhergehenden überein; ihr« Stengel aber sindzweytheilig, halb darniederliegend und halb aufrecht,und kaum einen halben Schuh hoch. Die Blattersind klein, pfriemeufdrmig, scharfzugespitzt, ziemlich steif,und stehen je zu vier an jedem Gelenke, so daß allemalzwey innere, gerade gegen einander über stehende, eittwenig kürzer sind. Die Blumen sitzen in den Thei.lungSwinkelii der äussern Zweige, und hin und wiederauch iii den Winkeln der Blätter; sie sind klein, unge.stielt, und weiß, die Mündung ihrer Vlumenrdhre hakeinen saierichte» Bart, die Basis ihrer Abschnitte aberist nacker, übrigens sind sie denen von der vorigen Artähnlich.

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