Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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6n. Gatt. Smau. AlckemiUs. 567

zel ist percnnirend, cylindrisch und fascricht, auswendig Sinau.braun, und innwcndig weiß; wenn man sie frisch zcr«schneidet, so bekommt sie gleich an der Luft eine gelbeFarbe, und hat einen unangenehmen Geruch, fast wieKatzen - Urin. Unmittelbar aus der Wurzel entsprin»gen viele, nierenfbrmig . scheibcnrimde, am Rande inneun oder mehrere rundlichte, fein sagenartiggezähnteLappen zertheilte, adcrichte, und gcfaltene Blätter, wel-che ungefehr anderthalb Zoll lang und eben so'breik, aufder Oberfläche hellgrün und auf der untern blaßgrünsind, und auf langen, starken Stielen stehen. Zwi-schen diesen entspringt der Stengel, welcher am Endezweythrilig ist, und einen flachen, zweytheiliqen, sehrkurzllicligen Blumenstrauß trägt; an diesem Stengel ste-hen nur wenige und kleinere Blatter, wcchsclswcise aufsehr kurzen Stielchen. Ausser den Biumensträusscn amEnde des Stengels und der Zweige wachsen auch einze»le Blumen in den Theilungswiiikeln. Das Kraut dieserPflanze wird vom Vieh gerne und ohne Nachtheil ge-fressen; es ha» keinen Geruch, und einen schwachenbikterlichten und gelinde zusammenziehenden Geschmak,und wird daher in der Arzneykunst als ein Wund - undgelinde stopfendes Mittel in Blutflüsseu, Durchfallen,und der Harnruhr, auch zur Verdickung allzudünnerSafte empfohlen; das davon bereitete Erwart riechtbalsamisch. Auch äusserlich soll sie in Wunden, Ent-zündungen und Geschwüren heilsam seyn. Die Baurenin Schweden brauchen eine Tinktur der Blätter in krampf-haften und gichterischen Krankheiten.

2.) Alpen-Sinau. Alchemilla alpina. Zwo«

Mit fingerförmigen, fagenartigge;ab»ken Blattern, AI

chemiJla foliis digitatis, ferratis. LINN. Syst Unters,veg. p 139. Sp pl. 179. Hort. Cliff. 39. Fl.

Läpp. 61 FI. Suec. n 142. ROY. Lugdb. * ™232. MILL. Dith n. 3. OEDER. Fl Dan.t. 49 Alrhemilla perennis incana argentea,sea (ericea Satinum provocans. MOPvIS.

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