Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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6lzte Gattung.

C r u z e t e. c r u z i t a.

'LINN. Gsn. pl. n. 167. ed. nov. 179.

Cruzete«

Cruzi-

ta.

£^\ie Blume dieser Gattung hat keine Blumenkrone; Kenn-aber einen doppelten Kelch, wovon der äussere zeichenbleibend »st, und aus drey, der innere aber, welcher der Gattmit dem Saamen abfällt, aus vier Blättlein bestehet; tung.Vier Staubfaden; und zween Staubwege; und hinterläßteinen einzigen Saamen. Es ist nur eine Art bekannt:

I.) Spanische Cruzete. Cruzita Hifpa- Att.nica.

LINN. Syft. veg. p. 139. Sp. pl. 179. LOEFL,

Itin. 203.

Diese Pflanze hat Höfling in der ProvinzEumana in Südameriea entdecket, woselbst fle von denSpaniern LruZlba genennet wird. Sie hat einen auf-rechten, steife» Stengel, welcher vier b,S fünf Schuhhoch wird, und sich armförmig in aufrechte, geradegegen einander über stehende Zweige zertheilet. DieBlätter stehen gerade gegen einander über, und flnd lan-zenförmig, an beyden Enden spitzig, ungezähnt, undVon brauncr Fa.be. Die Blumen flnd sehr klein, undwachsen in schuppichten Aehren, die an den Enden derZweige Rispen bilden; sie haben kurze Staubfaden, undeinen einfachen Fruchtknoten mit einem kurzen enrzwey»getheilten Grisscl.

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