62O. Gatt. Vierling. Lagina. zzz
Pflanze, und hat eine perennirende Wurzel, aus wcl. Vier,chcr sie viele auf dem Boden herumliegende, und mir lmg.tiiit den Enden über sich steigende, dünne, glatte, ästigeStengel treibt, die nicht über zween oder höchstens dreyS°ll lang werden, und deren Aweiqlein, sowohl als dieBlätter gerade gegen einander über stehen. Die Blät-ter sind paarweise mit der Basis zusammen gewachsen,ungestielt, sehr kurz und schmal, spitzig, ungezähnt, hell-grün und glatt. In den Theilungswinkcln, und anden Enden der Zweiglein entspringen einzelne, einfache,glatte Blumcnstielchen ; die Blumen haben immer nurvier Staubfaden, bisweilen aber, wiewohl selten fünfStaubwege, und fünf Kelchs, und Bluincnblättlein, wel-che letztere weiß und viel kleiner, als die Kelchblattleinfind , und leicht abfallen. An den Pflanzen im Walde,sagt (Ic 0 p 0 li, sind die Blumen um ein ziemlichesgrößer, als an denen auf dein Felde und in Gärten.
2.) Unvollkommener Vierling. Sagina Zwoteapetala. Art.
Mit ziemlich aufrechtem, etwas haarigem Stengel; und Unters,wech'clsweise stehenden Blumen, die keine Bln> zeichen,nicndlattlein haben, Sagma canle cre&iusculo,pubescente;floribus alternis, apetalis. LINN.
Syst. veg. p. 142. Mant. Sagina caulibusereüis, radice annua, floribus apetalis. AR*
DUIN. Spec. 2. p. 22. t. 8- f. 1.
Diese Art, welche Linnens ehmalen für ein«Varietät der vorhergehenden hielt, ist in Italien zuHause, und nur ein Sommergewachs.
4.) Aufrechter Vierling. Sagina Dritteerecta. Art.
Mit aufrechtem, meistens einblumigem Stengel, Sagina Unters,caule erecto , subunifloro. LINN. Syst. veg.p. 142. Sp. pl. 185. GOUAN. Monfp. 77. ™
POLLICH. Hist. 179. GER. Prov. 402. Sa-gina scapis unifloris. GUETT. Stamp. 2. p.
B b z 276.