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Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

Hunds, ungezähnt, spitzig, haarig, und weich anzufühlen sind;

runge. aus deren Mitte entspringt ein aufrechter, ästiger, einen,anderthalb, bis zween Schuh hoher Stengel mit Wechsels«weise stehenden, uiigestielken, ebenfalls lanzenfbrmige»,aber schmäleren und kürzeren Blättern, der an den Eil«den der Zweige kurze einfache Trauben von dunkclrothen,nicht viel über den Kelch hervorragenden Blumen tragt.Diese ganze Pflanze hat einen besondern, stinkenden, einwenig betäubenden Geruch, welcher sich aber durchSTrokncn ziemlich verliert; man lobt ste, als ein gutesl>nderii-es Mittel, wider Husten, Eatarrhe, Bauchflüs«se, und andere von Schärfe und Reih verursachteKrankheiten, und gebraucht in dieser Absicht sowohl dieBlätter, als die Wurzel in Tränken, ober Aufgüssen,oder auch den davon ausgepreßten Saft. Sie ist sichererals andere schmerzstillende Mittel, wo nämlich nur ge-linde erfordert werden, weil sie weniger heftig wirktund nicht so leicht Schlaf verursacht; doch erzählt Mo-t'ifon ein Exempel, daß einige Menschen ane Unwissen-heit die gekochte Blatter anstatt eines Gemüses gccssen,und davon in einem tiefen Schlaf von vierzig Stunde»verfallen; ja daß einer von denselben gestorben. Auchgebraucht man sie mit Nutzen äusserlich in allerhandEntzündungen, Schmerzen und Geschwüren. Sie wirdvon keinem Vieh, als etwa von Ziegen gefressen. Wennman sie an den Hals hangt, soll sie die Läuse vcrtrci,den. Ihre Saamcn sind mit borstenförmigen Häkleiubekleidet, und hangen sich daher gar leichtlich an dieKleider der Vorbeygehenben.

Zwote Vtrginische Hundszunge. Cynoglossum3[r(t _ Virginicum.

f Mit spatbrl» ober lauzcnfoniiigcn, glänzende» , an decuntcq. Basis dreyribbiacii Blattern; »nd Deckl'lattlcin,

zeichen. welche die Blunicnftielchkn mit der Basis nmfas.

ftn, Lynoglosium I'oliis lpatulato - lanccolatis,lucidis, baii trinerviis; bractea pedunculorumamplexicauli. L 1 NN. Sylt. veg. p. 157. Cy-

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