Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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Lungen

kraut.

Dritte

Art.

Unter«

schei-

bungS«

pichen.

42z Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

, und zween bis dritthalb Zoll breit , und haben wie dieübrige dieser Gattung, einen ungezähnten Rand. DieBinnen sind saftig, und gebenden Bienen reichlichenStoff zu Honig. Die ganze Pflanze ist ohne Geruch,und hat nur einen schleimigen krautartigcn Geschmack;man halt sie vor ein kühlendes, cröfncndes, und iruiid»heilendes Mittel, daS in Heiserkeit, kitzelndem Husten,Bluispeycn und andern von Scharfe und Verstopfung eurespringendeit Brustkrankheiten dienlich seyn soll. Eon»derbar ist es, daß dir Pflanze nach dem Verbrennendensiebenten Theil ihres Gewichts einer wcissen Asche zu-rückläßt, welche eine scharfe Lauge gibt, die aber mehrrnittelsalziq, als alkalisch zu seyn scheint, wie (Hmchllllin den A£t. Petrop. Vol. s. p. 282. Eine weit.läuftiq« Abhandlung dieser Pflanze gibt Herr Gledllsihin seiner theoret. praktischen Geschichte der Pflanze» I. Th»p. 364. seqq.

z.) Staudenartiges Lungenkraut. Pulmo-naria sufsrnticosa.

Mit gleichbrcitcn, rauben Blättern; »nd in fünfplnenienförmige Elücke jertheilten Blumenkel-chen , pulmonaria folii; linearibus, scabris;calycibus tubularis. quinquepartitis. I lblbl.Syfl. vcg. p. 158- Sp. pl. 1667. Lithospermumangustifolium umbellatum. C. RAUH. pin.238-517. PLUK. phyt. 42. f. 7. BOCC. Sic. 77]

Diese Art wachst auf den italiänischen Alpen.Der untere Theil ihrer Stengel ist holzig, und nebst denBlättern, pcrcnnircnd. Die blühende Stengel werdenungefehr einer Handbreit hoch, und sind ganz einfach,und ein wenig haarig. Die Blätter sind lang, sehrschmal und fasi fadenförmig, borstig, und flehen ohnebesondere Ordnung hin und wieder. Die Blumen sie«her, am Ende des Stengels in Büscheln.