Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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432
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Dein«

tOtür

Kwote

Art.

Unters.

zeichen.

/32 Vierte Classe, gfinffer Abschnitt.

und von den Holländern Smeerwortel , oder auchWaalwortel, Heelwortcl, Scheurwortel ^jicnnet. Sie hat eine starke, schwarze, peren»-r<ndeWurzel; und treibt einen aufreckten, ästigen, ungefehrzween Scknh hohen Stengel, welcker soUohl als dieGlätter, haarig und rauh ist. Die Platter stehen Wech-selsweise auf Stielen, an denen sie sowohl, als an denStengel Herablaufen; und stnd spitzig, ungezählt, lindoft zum Theil anderthalb Schuh lang und vier Zoll breit.Die Blumen wachsen in unter sich Hangenden Büschelnam Ende der Zweige; und haben an einige» Pflanzeneine weisse oder gelblickke, an andern aber eine, mehroder weniger satte, rothe Farbe. Die ganze Psia, jehat keinen Geruch, und nur einen krautartigen, scklei«migen Geschmack; insonderheit enthält die Wurzel eineMenge eines zähen Schleims, welcher, obsckon die Mir,zcl inwendig weiß ist, wenn man ihn durckk Kochenausziehet, und verdicket, eine rothe Farbe bekommt. InderArzneykunst wird diese Wurzel, als ein linderndes,heile,ides, und zusammenziehendes Mittel im Bluispeyen,Durchfallen, Rnhr und Geschwüren der Brust undHarnwege gebraucht. Auch dient ste äusserlich zu erwei-chenden und zertheilenden Umschlagen. Die Blumen,welche den Bienen sehr angenehm sind, können auch,als Thee, in Husten und Catarrhe» gebraucht werden.

2) Knolliger Beinwell. Symphytumtuberosum.

Mit balbbecablaufenden Blattern , von denen die ober-ste gerade gegen einander über stehen , Sympliy-tum foliis lemidecurrentibus, summis oppo-sitis. L NN. Syst. veg p. 158. Sp pl.195 MILL.. Ditt. n. 2*.Symphytum maius ,tuberosa radice. C. BöbH. pin 259. Symphy-tum radice tuberosa. CAM. Epit 701. SCOP.Fl. Carn. n. 196. JACQ. Obs. bot. 3. p. 12.t. 63.

Diese Art, welche bornamlich in Spanien,Lanzuedoc und Oesterreich wild wachst, ist in den aus-ser»