4?6 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
iottkvurz.Ono-sma.
5temuzeichender Gat-tung.
6zoste Gattung.
Lotwurz. o n o s m a,
LINN. Gen, pl, n. 187. ed. nov. 199.
(TNitft ®a(tung tnirfc voin Herr» HvUttUYN nach ih«rein lateinischen oder griechische» Namen F.zels-reuk, Eselsgernch, genclinct. Ihre Blniiie umgibr denFruchtknoten; und hat einen fünfthciligen Kelcheinerdhrenfbrmige, oben bauchig - erweiterte Blumenkronemit kurzer fünfzähniger Mündung, und vssencin Schlun-de; fünf Staubfäden; und einen Staubweg; sie hin-terläßt vier in dem Kelch sitzende Saame». LlNNeushat drey Arten:
Trstr r.) Siberische Lotwurz. Onosma
Art. simplicissima.
ttnters, Mj« dicht beysammen stehenden, lanzenförmig'gleich»zeichen. breiten, haarigen Blattern, Onofma solus con-fertis, lanceolato linearibus , piloiis. LINN.Svst. veg. p. 159. Sp. pl. 196. Echium Creti-cum. ALP. Exot. 130. t. 129. MORIS, bist.Z.P- 439 - S. 11. t. 27. f. 3?
Diese Art ist in Sibcrien zu Hause, wo sieGmehlin entdeckt hat. Sie hat eine perennirendr Wur-zel, und treibt spannenlange, holzige Stengel, welchemeistens ganz einfach sind, und nur bisweilen an derBa»sis einen oder etliche Zweige von sich geben. Die Blätterstehen sv dicht beysammen , daß sie fast wie Dachziegelaufeinander liegen; und sind ungefehr Fingers lang,sehr schmal lanzcnfbrmig, und gegen der Basis zu Verschma-lert. Am Ende der Stengel entspringen nieistrns zwo kurz«gestielte, unter sich hängende Blnmcntrauben; die Blumengleichen den Blumen des Symphytum , haben aber, wiebeyder vorhergehenden Gattung, einen offenen Schlund.
L.)9ri-