435 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
«»-
retsch.
Bora-
Kenn-zeichender Gat-tung.
6ziste Gattung.
Boretsch. L o r r § o.
Hlblbl. 6 en. pl. ri. 188 - ed. nov. 200.
Erste
Art.
Unter«
schei«
dnngs.
zeichen.
Cj^ie Blume dieser Gattung umgibt den Fmchtkno»tc»; und hat einen füufthciligcn Kelch; eineradförmiqc, funffpassiijc Blumeukrone, deren Schlunddurch fünf hervorragende Spitzen geschlossen ist; fünfStaubfaden, und einen Staubweg; sie hinterläßt vierin dem Kelch sitzende Saamen. LiNtieuö hat fünf Arten:
Gewöhnlicher Boretsch. Borago offi-
cinalis.
Mit lauter, wechselweise stehenden Blattern; und of«fencn Blunieukelchen, Borago foliis omnibusalternis; calycibus patentibus. LINN. Syst.ve-, p. 159 Sp. pl. 197. Hort. Cliff. 44 Hort.Ups. 34. Mat. med. n. 63. PvOY. Eugdb.403. DALIB. paris. 61. Buglossum latifoliumBorago. C. BAUH. pin. 276. Borago officina-lis. MILL. Dici. n. 1. CAM, Epit. 744,BLAKAV. Herb. t. 36.
Diese Pflanze , welche jcßo in Europa allent-halben häufig in den Gärten vorkommt, ist ursprünglichfh der Levante, und vielleicht auch in einigen südlicheneuropäischen Ländern zu Hause; und wird insgemeinBorago oder auch Borrago, im Deutschen Boretsch,Borrctsch, Vorrage», von den Franzosen ßoiirrachevon den Engländern Borrage, und von den Hollän-dern Bernagie gcncnnet. Sie ist ein Sommergewachs;und treibt aufrechte, ästige, weitschweifige,, saftigeStengel, welche bey zween Schuh lang werden unddrüber, und sowohl, als die Blatter und Blumenkelcheüber und über mit steifen Haaren oder Borsten bekleide
sind