Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
447
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Rätter»

köpf.

Echium

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6Z4ste Gatwug.

Natterkopf. Echium.

L 1 NN. Gen. pl. n. 191. cd. nov. 203.

Gattung soll wegen der Figur d^r Saamen Kcnn-diese» Namen haben, und wird auch Von anderen pichenOtternkopf oder Schlangenkraut, von den Franzo- dcrGat»seu Viperine und von den Engländern Viper Bu- tu ”9*gloss gencnnct; sie begreift ebenfalls lauter mehr oderweniger haarige oder borstige Pflanzen unter sich, undhak folgende Kennzeichen: Die Blume umgibt den Frucht-knoten ; und hat einen fünfthciligen Kelch; eine glo-ckenförmige Blumcnkrone mit ungleicher fünffpaltigerMündung, und offenem nackecein Schlundc; fünf un-gleiche Staubfäden; und einen Skaubweg; sie hinter-läßt vier, in dein Kelch sitzende Saamcn. Die unglei-che Abschnitte an der Mündung der Blumenkrone ma»chcn daö wesentliche Unterscheidungszeichen aus. All»

Neuö hat eilf Arten:

j.) Strauchartiger Natterkopf. Echium Erstefruticosum. 2".

Mit strauchartigem Stengel; und haarigen Zweigen Unters,und Glättern, Echium caule fruticoso; rami; zeiche»,foliisque pilasis. LINN. Syst. veg. p. 160.

Sp. pl 199. Hort. Cliff. 43. ROY. Lugdb.

407. BERG. Cap. 39. MILL. Dist. n. 7,

Echium Africanum fruticans, foliis pilosis.COMM Hort. 2- p. 207. t. 5:4. BuglossumAfricanum , Echii folio, flore purpureo*

PLUK. ,Mant. 33. t. 341. f. 7.

Diese Art ist eine Staude, welche ursprüng-lich in Aethiopien «der auf dein Vorgebirge der gutenHosnung zu Haust ist; und glich in England und Hol»

lau»