Natter.
köpf-
Acht-
Art.
Unters.
zeichen.
Neunte
Art.
Unters.
zeichen.
4 sr Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
gen den Enden der Stengel und Zweige zu entspringenin den Winkeln der Blätter ungestielte, einseitige, dich-te zurückgekrüminte Achrcn von ansehnlichen Blumen,deren Vluinenkroncn, ehe sie sich öfncn , roth, hernachaber blau, die hervorragende Staubfäden aber beftän-dig blukhroth sind. Die Wnrzelblätter sind die qröstcnund zahlreich, und stehen auf Stielen; die am Steil,gel und den Zweigen aber sind ungestielt. Die Pflanzeist zweyjährig, und soll nach Ae'Utaubs Beobachtungmit dem Boretsch in den Kräften gänzlich übereinkommen;die Pferde fressen sie nicht, ihre Blumen aber sind denBienen sehr angenehm.
8.) Violetblauer Natterkopf. Echiumviolaceum.
Mit Blnmenkronen , die so lang sind, als die Staub«fade», und fast kürzer als der Kelch, Echiumcorollis stamina aequantibus , tubo calyce bre-viore. LINN. Syst. veg. p. 160. Mant. 42.Echium (ylvestre hirsutum maculatum. C.BAUH. pin. 254. Echium rubro flore. CLUS.Ilist. 2. p. 164.
Diese Art , welche in Oesterreich zu Hause, undnur ein Sommergcwächs ist, hat übrigens mit der vor,hergehenden viele Aehnlichkeit. Doch unterscheidet siesich blos durch daS äussere Ansehen, hat cinrn mehr weit»schwcifigen Stengel; und ihre Blumenkronen sind fastnur eben so lang als der Kelch und haben eine violetteoder rdihlich blaue Farbe, die Staubfaden sind auchroth, und ragen nicht über die Blumcnkrone Herfür.
9.) Cretischer Natterkopf. Echium Cre-ticum.
Mit darniederlicgendem Stengel; und weit von einan«der stehenden Frnchikelchen, Echium caule pro-cumbente ; calycibus fructescentibus distanti-bus. LINN. Syst. veg. p. 160. Sp. pl. 200.Hort, Ups, 35. MILL. Dict, n. 5, 6 . Echium
Creti-