Dia-
pensir.
Aretie.
Arelia.
Kenn-zeichender Tat-«ing.
458 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
TOURNEF. inst. 129. Sedum alpinum , £«■<mineo folio, flore latteo. C BAUH. pin. 284«Sedum minimum, alpinum, muscoides. PARK.Theatr. '36.
Diese Pflanze wächst auf dm Alpen und ho-hen Gebirgen in Lapplanv, Schweden, Dannemark,,und auf dem Schneeberge bey Wien, unter demMvvß. Sie ist eine sehr kleine Pflanze, hat eme per-ennirende Wurzel, und treibt Stengclchen, di« nureines Fingers breit hoch, die über und über dicht mitkleinen, schmalen, dünnen, grasartigen Blattlciu be-kleidet lind; am Ende dieser Stengclchen entspringenBluinenflietchen, die cincs Daumensbreite lang sind,und ein schneeweißes Blümlcin von vbgcineldter Struk-tur tragen. Die Kclchblattlcin dieser Blumen sind alleVon gleicher Größe, stumpf, und bleibend, und dredrey äussere liegen wie Dachziegel auf den fünf innern;die Röhre der Blumenkrone ist nur so lang, als deeKelch, und die Abschnitte ihrer Mündung sind stumpf».
6 z 8 sie Gattung.
Aretie. A r e t i a,
LINN. Gen. pl. n. 195. ed. nov. 208.
Gattung hat den Namen von, PfnebittAkötiuö, einem schweizerischen GottcSgelchr«ten, und vertrauten Freunde Conrad Gefners zu des-sen Zeit er lebte , und ein sehr geschickter Kraut rkundi-ger war. Die Blume dieser Gattung umgibt derrFruchtknoten ; und hat einen bleibenden, fünfspaltige»Kelch; eine präsenkirteücrförmige Blumenkrone, miteyrunder, am Halse verengerter Röhre, und fünfspaltigerMündung; fünf Staubfaden; und einen Griffel mitflachgedrückter kopfförmiger Marbe; sie hinterlaßt eine
kugel.