Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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§ 4 Z. Gatt. Göttergabe. VoöscLtkson. 47s

NiUs stiiK. NLt. I>ibr. 25. dap. 4.) unter diesem Götter«Namen Meldung thut. Man ziehet sie auch zur Zier- gM,ve in den europäischen Gärten, wo sie in einer kühlen,schattigen, und etwas feuchten Lage sehr gut in freyerLuft fortkommt, und zu Anfang des May zu blühenpflegt. Sie hat eine gelbe, perennirende Wurzel, undtreibt viele lanzenfdrmige, glatte, ungefehr sechs Zolllange, und dritthalb Zoll breite Blätter; zwischen denenzween, drey bis vier glatte, nackete Blumenschäfte hervor«kommen, die acht bis neun Zoll hoch werden, und amEnde eine einfache, mit einer kleinen vielbläkterichte»

Hülle Versehene Blumcndolde tragen. Die Blumenstehen auf ziemlich langen Stielchen , hängen unter sichund haben eine violetrothc, oder auch weißlich« Farbe;sowohl die Abschnitte ihres Kelchs, als die Abschnitteder Blumcnkrone, welche lanzenförmig und sehr langsind, sind zurückgebogen, die Staubfäden sind sehrku»z, und tragen aufrechte, pfeilförmige, zusammen»stoffende Staubbeutel. Nach der Blüthe verlängeresich die Abschnitte des Kelchs.

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