484 Vierte Classe, fünfter Aisschnitt.
Hott», sie blühet im May, und I’itfirfifcn ;■ rn zwkytknm.il imnie. Herbst, und wird insgemein Wasseb'velrl gcnci.net.Sie hat eine pcrcnnircnde, kricaiende Wurzel, undtreibt aufrechte, runde, inwendig hole Sicngcl, welcheunter dem Wasser hüt langen , gesteuerten, in lange,schmale, gleichbreitc sappen oder Querstriche einfach oderzweyfach zertheilten Blättern beseht sind. Znr Blüth-zeik raget der obere nacketc 2bcil dieser Si'iigel fünfbis sechs Zoll hoch über das Wasser hervor, nnt kragtam Ende drey bis vier oder inchrcrc Bliimenwirtel, vondenen die untere weiter svon einander stehen, lind qroßersind, als die oberes die Bliimen stehen aus einfache»Stielchen, und sind schön, von einer weist» oder pur-juirröthlichen Farbe, ihr Schliwd aber und die Staubefade» sind gelb; der Griffel d,-selben ist k-:rz, und hateine kugelinnde Narbe; der Fruchtknoten , di? Saülncn'kapscl, und die Saamcn sind gleichfalls kiigelrund.
Zwdte 2.) Ostindifche Hottonie. I 4 c>ttoniLArt. Indica.
Unser« Mit einblmnigcn Blumenstielen in den Winkeln derru.. ; Blatter, Hottonia pedunculis axillaribus uni-
'* floris. LlNN. Sytt. veg. p. 164. Sp. pl. 2 ~ß.
kungs« Hrittonia flore solitario cx foliorum alis,
zeiche». BUPvM Zeyl. 121. t. 5;. st 1. Tsiunda-Tfiora.
RHE£D. Mal. 12 p.71. t, z6. Gratio.'a Ma!a-barica, foliis stellatim dentatis. PET. (Jaz.t. 54 f. ii. mala, Erica Africana, Equiseti fo-lio. SEB. Mus. 2. t. 37. f. 3.
Diese Art, welche VUl'MaNN in Ostindienentdecket und zu der gegenwärtigen Gattung zcfügethat , treibt einen ungefehr fingerlangen, ganz einfachenStengel, welcher mit Wirkeln von meistens acht Blat-tern beseht ist, die einmal oder zweymal in drey schma-le , gleichbrcite Querstücke zertheilt sind. Aus denWinkeln dieser Blätter entspringen einzelne cinblumige^lllmenstielchcn, welche länger sind als die Blatter.
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