544 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
R 1 S. Hist. 2. p. 17. S. 1. t. 4. f. 3. Convol-vulus Linariae folio. C. BAUH. pin. 293.Cantabrica quorundam. CLUS. Hilf. 2. p. 49.i) Convolvulus terrestis. L 1 NN. Sp. pl. p.224. n. 27. Volvulus terrestis. DALECH.Hist. 1425. J. BAUH. bist. 2. p. 160.
Diese Art wächst nicht allein in Afrika, son-dern auch in Italien, Sicilicn, Provence, Languedvcauf dürren, trockenen und offenen Feldern wild;nur und @C0p0li fanden sie auf den Badischen Ge-birgen in Oesterreich. Sie hat eine pcrcnnirende, tiefin den Boden gehende Wurzel; ihre Srcngel werdenzween bin drey Schuh hoch, und sind sowohl als dieübrigen Theile der Pflanze ganz haarig; die Blatterfind irngefchr zween Zoll lang und stast ungestiest; dieBlumenstiele stehen in den Winkeln der Blätter, sindvier bis fünf Zoll lang , und tragen meistens zwo, bis-weilen auch drey bis fünf satkrosenrothc Blumen.
41.) Morgenländische Winde. Convolvulus2irf - Dorycnium.
Unser» zwmlich glcichbrciten ,_ r seidcuarkigcn Blattern;
scher- staudenartigem. rispenförmig zertheiltem Stengel;
dungs- lind ziemlich nackckcn , stumpfen Blumenkelchen,
zeichen Convolvulus foliis fublinearibus, lericeis;
* ^ * caule fruticulofo, paniculato ; calycibus nu-
diusculis oblusis. tINN. Sysi. veg. p. 170.Sp. pl. 224. w. 28- Conf. Convolvulus fruti-cosus, PALLAS. It. 2. t. M.
Diese Art ist eine Stande, und in den Mor-genländern zu Hause. Ihr rispenförmig zertheilter Sten-gel hat steife Zwerge, die meisicns einfach, selten zwey-theilig sind, und sich meistens mit einer einzigen Blu-men endigen. Sie wächst auch aufrecht, und hatlanzenförmige oder gleichbreite, mit einem seidenartigenFilz bekleidete Blätter, die an den obersten Zweigen klei-ner, und dünner stehen.
42.) Flach