6s6. Gatt. Winde. Convolvulus. 547
n. 19. Convolvulus lacielcen>', foliis sagittatis, qn int)eradice longa alba perenni GRON Virg.141. *
Convolvulus marinus catharcicus, foliis Ace-tofae, flore niveo, PLUM. Amer. 89. t. 105.
Ballei. RHEED. Mal. 11. p. 107. t, 52.
Diese Art wachst i» Ost - und Westindicn a»de» Meerstrandcu. Sic Hat nuc »erennirendc Wurzel,und lange glatte Stengel, welche an ihren Gelenke,,
Wurzeln treiben, und sich dadurch stark ausbreiten undvermehren. Die Blumen stehen auf langen Stielen inden Winkeln der Blatter; sie sind groß, schneeweiß oderschwefelgelb, und hinterlassen große, glatte, cyrnnde,dreyfächerichte Saamenkapscln, welche in jedem Fach ei-nen großen glartcn Saamen enthalten; die Blumenkelchesind groß und aufgeblasen. Diese Pflanze enthält einenmilchichtcu Saft von einer purgirenden Eigenschaft. (
47.) Fortlaufende Winde. Convolvulus -
reptans. ^ Ar!.
Mit spondonförmiqen und lanzenförniigcn Blattern, Unter,deren obrenförmige Anhange rund sind ; krieche,,' ^ .dem Stengel, und einblnmigcn Blume,isticlen. ' a,s,: ‘Convolvulus foliis hastato - lanceolatis, auricu- d""gs-lis rotundatis ; caule repente , pedunculis uni- zeichen,floris. LINN. Syst. veg. p. 171. Sp. pl. 227.BURM. FI. ind. p. 48. Convolvulus Zeylani-cus, folio sagittato. BURM. Zeyl, 73. Olusvagum. RUMPH. Amb. y. p. 419.1.115. f. 1.
Diese Art wachst in Java und andern Thei»ten von Ostindien häufig auf dcu Reißfester,,, und wird,wo ste nicht wild wachst, mit Fleiß gezogen, weil siesowohl d,e Europäer daselst, als die Indianer als Ge-müse zu kochen und zu esse» pflegen, indem sie fast, wieSpinat schmecket. Sie gehört unter die kleinen Artendieser Gattung; und hat einen glatten, fadenförmigen,kriechenden und wurzelnden Stengel, mit glatten herz.förmigeu, spoudon- oder pfeilfbrmigen, scharfzugcspitztcn,und bisweilen am Rande gezähnten Blättern, welche an
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