6)9- Gatt. Glocken. Campanula. 579
Diese Art wächst in Schwaben, Oesterreich, ®( 0( f fn<Italien un& der Schweiz auf den Alpen. Sie hat einepereniurende Wurzel, cmcn einfachen, glatten Stengel,glatte Blatter, und kleine unter sich hängende Traubenblaßblaucr Blumen, welche nur an einer Seite dcSStengels, und zwar nahe beysammen stehen, daß sieeine einseitige Achre vorstellen, obschon die Bluincngestielt sind. Die Saamcnkapsel» sind glatt und aderichloder mit Adern, die hin und wieder zusammeiistossen,durchzogen.
**) Mit rauhen und breiteren Blättern
(Foliis scabris latioribus).
12.) Beeitblätterichte Glocken. Campa- Zwölftenula latifolia. Art.
Mit eyrund < lanzettförmigen Blattern; ganz einfachem, Unter,rundem Stengel; cinzelen gestielten Blumen;und unter sich sehenden Früchten, Campanulal .foliis ovato - Ianceolatis ; caule simpliciüimo, v *tereti; floribus solitariis, pedunculatis; fru jttchen.Bibus cernuis. LINN. Syst. veg. p. 173.
Sp. pl. 233. Vir. Cliff. 17. Hort. Clifl'. 65.
FI. Suec. n. 188. ROY. Lugdb.245. MILL.
Dict. n. 5. Campanula maxima, foliis latisii-mis. C. BAUH. pin, 94 Trachelium maiusBelgarum. CLUS, Füll. 2. p. 172. £)Camp.max. fol. latiss. flore albo. TOURN. inst. 109.
Diese Art wachst in Schweden, England,Schwaben und der Schweiz in den Wäldern am Fußder Berge, »iid an Hekcn; und wird auch manchmalzur Zierde in den Gärten gezogen. Ihre Wurzel istpercnnircn» , besteht aus vielen steischichten Fasern, ent-hält einen milchichten Saft, und soll, wie die von dersechste» Art, eßbar seyn; sie treibt viele aufrechte, hohebeständig ganz einfache Stengel, welche mit breit- lan.zenfdrmigcn, sägenartiggezähnten, Wechselsweise stehen-de,, Blättern besetzt sind. In den Winkeln der obern
Bläk»