*9° Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Stecken lichte Blätter, die gegen ihrem Ende zu breiter, stumpf,ungezähnt und zotig sind. In den Winkeln der Blät»ter enilpringen lange einblumigc Blumcnsticlchcn, mitzwey wechseloweise stehenden Dcckdlättlcin, und einerglatten Blume.
Loste
21 «.
Unters,i, ^chei:.
26.) Weiche Glocken. Campanula mollis.
Mit fünffachertchlen, verdeckten, gestielten Saamcn-kapseln,- auf dem Boden liegendem Stengel;und ziemlich scheidenrunden Blattern; Carnpanti-la capi’uiis quinquelocularibus, obtectis , pe-dunculatis; caule prostrato ; foliis orbiculatis.UNK Syst. veg. p. 174. Sp. pl. 237. Cam-
f >anula r.otundifolia hirsuta, saxatilis folio mol-i. BOCC. Mus. app Campanula hirsuta,Ocymi folio caulem ambiente, flore pendu-lo. BOCC. Sic. 8;. Viola Mariana minorcaerulea , folio subrotundo, calyce cornicu-lato. BAR.il. Ic. 759.
Diese Art wachst in der Levante, in Sieilienvnd Spanien; und ist vielleicht eine bloße Varietätvon der obigen Listen. Sie kommt in Ansehung derBlätter mit dem Antirrhinum molle, in Ansehungder Blumen mit der Campanula Medium, und inder Grdßr und Gestalt mit der Campanula hetero-phylla, übereilt. Ihre Stengel liegen auf dem Boden,und sind ein wenig ästig, ziemlich steif, und haarig;die Blatter sind klein, ungesticlt, fast scheibenrund, ziem.lich ungekerbt, haarig und filzig. Die Blumen wach-sen einzeln in den Winkeln der Blätter, stehen auf lan-gen Stielen, und sind sechsmal länger, als die Mäkler;sie haben große, nackete, zurückgcbogene Blumenkelche.
27 ste
Art«
Unters.
zeichen.
27.) Stein-Glocken. Campanula saxa-tilis.
Mit verdeckten Saamenkapscln, die fünf scharfe Eckenhaben; wechselSweise stehenden, unter sich Han-genden Blumen; und umgekehrt > cyrundcn, ge-kerbte!« Blattern; Campanula capsulis quinque-
ca-