€ 6 z. Gatt. Halskraut. Trachelium. 609
Diese Ar ist auf der Insel Creta oder Can- Rabun-dien zu Hause; und uukcrschcidet sich von allen vorher- ^gehenden sehr merklich sowohl durch die Gestalt der Blat-ter, als durch die Stellung der Blumen.
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66rste Gattung.
Halskr 6 Ut. Trachelium. Hals.
, . kraut.
LIISIISI. Gen. pl. n. 221. ed. nov. 237. Trache-
—^ Iium.
W\ie Blume dieser Gattuug sitzt auf dem Fruchtkno-
ten, und hat einen füufiheiligen Kelch; einetrichterförmige, fünfspaUige Blumcnkrone; fünf Staub-faden; und einen Griflc'l mit einer kugelrunden Narbe; ct at ’sie hinterlaßt eine dreyfächcrichte Kapsel mit vielen Saa-men. Es ist von dieser Gattung nur folgende einzigeArt bekannt:
1 .) Blaues Halskraut. Trachelium Art»'caeruleum.
LINN. Syst. vex. p. 177. Sp. pl. 243. Hort. UpC41. Trachelinm foliis ovatis (erratis , cauleurn-bella terminato Hort. Cliff. 66 . Tracheliumfol. ovatis serratis , corymbis compositis. Vir.
CiitF. 17. ROY. Lujdb. 248. Tracheliuin.MILL. Dict. GOUAN. Monsp. ico. TOUR-NEE. inst. 130. Cervaria Valerianoides caeru-lea. C. BAUH. pin Valeriana caerulea Ur-ticaefolia, BAllk. Icon, 683.
Diese Pflanze wächst in der Levante, in Jt«r-lien und andern südlichen Ländern von Europa «n fchat-tigtcn Wälder»; und kommt auch in andern europäi-schen Ländern, wo man sie zur Zierde in den Gärreaziehet, gut in freyer Luft fort, und zwar am besten,wenn sie auf dem Schutt von alten Mauern stehet.
Ihre Wurzel ist perennirend, öfters auch nur zwey.
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