Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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668. Gatt. Kerzen. Verbascum. 629

scum foliis glabris ferrato - dentatis , rac^cali-bus sinuatis. R.OY. Lugdb. 421. DALIß. *parif 72. SAUV, Monfp. 276. Verbascum gla-brum et Blattaria. MILL. Diü. n. 8> et 9.Verbascum Blattaria. SCOP. F]. Carn. 251.POLLICH. Hist. n, 223. HALL, Hift. n. 5^.Blattaria lutea , folio longo laciniato. C.BAUH. pin. 240. b) Blattaria alba C. BAÜH.pin. 241. MiLL.Ic_. t. 67. DOD. pempt. 14*.LOB. Icon. 564.

Di«se Art wächst ebenfalls in den südlichen!än«dem von Europa, und auch in der Schweiz und derPfalz; sie blühet im Junius, Julius und August,und hat in der Gestalt sehr viele Achnkichkeit mit derVorhergrhenden, ist aber nur ein Sommergewachs, undträgt gelbe Blumen. Ihr Stengel wird zween, dreybis vier Schuh hoch, und drüber; ihre Blätter sind amRande krauß und sägenartig gezähnt, die Wnrzclbläkteraber sind sehr lang und am Rande ausgehöhlt oder inO.nersiückc zertheilet. Die Blumen bilden eine langeeinfache Traube, welche aus einblumigen mit kleinenDeckblättlein versehenen Blumcnstielchen bestehet. IhrBlumenkelch ist mit drüsichtcn Härchen bekleidet, ihreBlnmcnkrone ist meistens gelb, selten weiß, die Staub-fäden aber haben einen rothen wollichte» Bart. DiesePflanze hat einen unangenehmen Geruch uiid einen schar-fen und bittern Geschmack; ist aber hent zu Tag, obihm die Alte schon mancherley Arzneykräfte zuschrieben,nicht gebräuchlich. Sie wird so wenig, als eine dervorhergehenden Arten, weder von Schaafen noch vonRindvieh gefressen. Einige schreiben ihr die Eigen-schaften zu, die Motten zu vertreiben, und daher heißtman sie Motteiikraut, oder Schabenkraut, in Eng-land Moth-Mulleir , und in Frankreich Herbe auxMites ; sie wird auch wegen der kleinen gelben Bl«'

«neu Goldknöpstein geiiennet.

Linne pflanzensxst. V. Lh. R i

9.) Aus-