676 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Schlut- ^Eige Gelenke; die Blätter sind sehr haarig und kleb,
t?IU richt anzufühlen, übrigem! fast herzförmig, am Randemit verschiedenen spitzigen Zähnen ausgezackt, ungefehrdrey Zoll lang und fast zween Zoll breu, und stehen auflangen Stielen. Die Blumen wachsen einzeln in denWinkeln der Blätter, auf kurzen dünnen Stielen , anwelchen sie ganz unter sich hängen; sie haben eine schmu.tziggelbe Farbe mit dunkelbraunen Flecken in der Mitteoder auf dem Boden. Auf diese Blumen folgen großekugelrunde, gelblichre, haarige und klcbrichte Beere,welche ihren Kelch, worinn sie eingeschlossen sind, ganzausfüllen. Dies« Früchte enthalten einen kühlenden undzur Erfrischung in hitzigen Krankheiten sehr heilsamenSaft ; und daher wird die Pflanze von den Einwoh-nern in Peru, welche sie Capilli n<nnen , mit Fleißin den Gärten gezogen.
Eilfte
Art. II.) Kleinste Schlutten. Physalis
Unters. minima.
»eichen. Mit sehr ästigem Stengel; und Fruchtsticlchei,, die laueger sind, als die Blatter, Phvfalis ramosissima;
E edunculis fructiferis folio villoso longioribus.
, 1 NN. Syst. veg. p. 186. Sp. pl 263. Hort.Cliff. 62. ROY. Lugdb. 427. MILL. Dict.n ii. Solanum vesicarium Indicum minimum.HERM. Lugdb. 569. t. 571. Pee - inota-ino-dien. RHEED Mal. 10. 1.140. f. 71. BURM.FI. ind. p. 54.
Diese Art wächst in Ostindien in dürren Wü-sten , und ist eine kleine Pflanze, mit ausgebreitetenZweigen, in deren Winkeln lange Haare stehe». Siewird selten über einen Schuh hoch, und hat ehrunde,spitzige, ein wenig gezähnte, haarige, anf langen Stic.len stehende Blätter. Die Blumen sind klein und weiß,und wachsen einzeln im den Winkeln der Blätter , aufStielen, die kürzer sind, als an den»n darauf folgendengrüulichtrn Früchten.
i2.) Be-