Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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703
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67 r« Gatt. Chironie. Ckiroma. 70z

kelchen, Chironia frutescens; foliis lanceolatis,subtomentoiis; calycibus campanulatis. L.INNSyst. veg p. 191. Sp. pl. 273. Arnoen. acad.4.p. 308. n. 130. Chironi) frutescens Capsulifc-ra. Sp pl 1 p. T90. MIU.. Ditt. n. 1 Ic.t. 97. BERG. Cap. 47. Centaurium minusAfricanum arborescens latifolium ct angusti-folium, flore ruberrimo. COMM- Rar. 8 t.8- OE.O. Afr. 26 Centaurium foliis binis op-positis angustis linearibus , flore magno ruben-te. BURiYl Afric. 20s. s. 74. f. x.

Diese Art hat mit ver vorhergehenden gleichesVaterland; und ist ebenfalls eine zween bis drey Schuhhohe Staude oder Bäumcken mit vielen geraden Zwei-gen. An diesen stehen langlichte, schmale, saftigeBlätter gerade gegen einander über, stnd ungefehr einenZoll lang und drüber und einen achtels Zoll breit, undendigen sich in eine stumpfe Spitze. Die Blumen wach»sen am Ende der Zweige, haben eine sehr schöne Far-be, und sind noch einmal so groß, als bey der vor»hergehenden Art; ihre Kelchblattlein sind eyrund,stumpf, ein wenig filzig, und viel breiter als die Röh-re der Blumenkrone; sie hinterlassen keine Beere, son»dern eine trocken« Saamenkapsel. Man ziehet dies«beyde letztere Arten auch in Europa in Gewachshau«fern, wo sie fast den ganzen Sommer hinduch florirea.

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Chito»

nie.