Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
712
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Clay.

tcnic.

712 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

406 MILL. Diti n. xi. Crassula Portulacae

facie arborelcens. DILL. £lth. xro. t. 101.

f. 120.

Dieses Gewächse , welches auf dem Vorge-birge der guten Hofnung zu Hause ist, hat ^inneu6chmalcn, da ihm dessen Blüthe „och unbekannt war, bloßnach dem äusseren Ansehen mukhmaßlich unter die Gat-tung Crassula geordnet; weil es weder in Schweden,noch in England, wo man es in den Gewächshäusernhatte, zum Blühen gebracht werden konnte; nachdem<s aber endlich in einem Garten zu Venedig gcblühet, soentdeckte D. ^.urra seinen wahren Gattungs < Charakternach welchem es hieher gehöret, und theilte solchen denLinncus mtt. Es macht einen Armsdickeu, saftigen,zween, drey bis vier Schuh hohen Stamm, welcher aufallen Seiten Acste treibt, die eine Art von Pyramidebilden, iudein die untern sehr lang stnd , die obern aberbis «n den Gipfel stch stufcnwcis vermindern; diese Aesiestnd von purpurrokhcr Farbe, sehr saftig, und mit geradegegen einander über stehenden, keilförmigen, saftigen,Portulacähnlichen Blattern besetzt. Die Blumen wei-ickien von den übrigen dieser Gattung darin» ab, daß sieumgekehrt - eyrunde Blumcnblättlcin, und keinen Grif-fel , sondern nur drey einfache Narben auf dem Frucht«knoten haben.