682. Gatt. Knackbeere. k^eZeria. 747
Apocynam foetidam. BURM. FI. ind. £ n acf.
^ 7 1, beere.
Dieses ist eine ostindische Pflanze. Sie hat«in« perenilirende Wurzel; und ihr Stamm ist untenFingers dick »nd holzig, treibt aber hernach krautartige,glatt«, rankende Stengel, welche sich um die benachbart«
Körper hcrnmwinden. Ihr« Blatter stehen auf langenStielen, gerade gegen etnander über, und find herzför,n,ig, längliche, ungezähnt und glatt. In den Winkelnder Blätter entspringen armförmig. zertheilte Blumen»rispen mit kleinen Blumen, deren trichterförmige Bln»»ncnkrone inwendig haarig , oder zotig ist, und eine sehrkurze fünfspaltige Mündung hat; die Staubfäden sitzenin der Mitte der Dlumrnrdhre, sind sehr kurz, und habenlanglichtr Staubbeutel, der haarfdrmige Griffel ist län»ger, und so lang als die Blumenkrone. . Auf diese Blu»nien folgen ryrunde Beere, fast wie Stachelbeere, die aberinnwendig hohl sind, und in ihrer marklosen Höhlungzween cyrunde Saamen enthalten, die ungefehr so großsind, als Gerstenkörner. Die Blatter und andere Theiledieser Pflanze geben einen s» stinkenden Geruch von sich,daß man beym Vorübergehen an den Orten, wo si«häufig wächst, die Nase vor dem Gestank zuhält; dieIndianer geben ihr daher den Namen Furz-Blat,und Ruwph nennet sie Stinkwinde. Dem ungeachtetwerden die Blätter entweder selbst, oder der ausgepreßteSaft davon von den Indianern innerlich, als «in Win»»treibendes Mittel, gebraucht.
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