7 ?S Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Hunds- het, sowol als die obige erste Art, gut in freyerLuft
Würger, fort. Sie hat eine pcrennirende Wurzel; und treibeviele dünne Stengel, welche an der Seite Zweige vonstch geben, nur ungefehr drey Schuh hoch werden, sichum einander, und um die benachbarte Pflanzen herum-winden, und sowohl, als die Blatter, haarig sind. DieBlatter stehe» auf sehr kurzen Stielen gerade gegenein-ander über, und sind eyrund, ungefehr breybierrels Zolllang und eine» halben Zoll breit. Die Blumen wachsentu kleinen Büscheln an der Seite der Stengel, sind klein,und haben «int abgeschossene purpurrorhe Farbe und «inenangenehmen Geruch; sie kommen im Junius » Juliusund August zum Vorschein. „ Alle Arten dieser Gak»U tung , sagt Miller in seinem Gartnerlkficvn, sollen„ sowol als die von der folgenden, dem Vieh sehr schad-et lich seyn. „
. ..
68?te Gattung.
Hnnds»
würger.
Hundswürger. Cynanchum.
LiNN. Gen. pl. n. zog. ed. nov. zzi.
Kenn-zeichender Gat-tung.
ffSie Blume dieser Gattung ist, ehe sie sich erbfnek,schief mit der Bewegung der Sonne zusammenge-drehet; ste umgibt den Fruchtknoten; und hat einen blei-benden , sehr kleine», füufzähnigen Kelch; eine radför«mige, fünfthciligc Blumenkrone; ein in der Mitte der Blu-me sitzendes cylindrisches Nektarium mit fünfzähnigerMündung; fünf Staubfäden; und einen entzweygespal-tenen Fruchtknoten, ohne merklichen Griffel, mit zwostumpfen Narben; ste hinterlaßt zwey langlichte spitzigeBalglei» , welche viele, mit einer Haarkrone versehene,und wie Dachziegel übereinanderliegende Saainen enthal-te», und auf der einen Seite der Lange nach aiifsprin»gen. So bestimm« LlNlläus den Chargctrr dieser Gak«
tung;