Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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7?r Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

Akvcy« aufsteigt. Ihre Blätter sind auf der -Oberfläche qlän-

mim. zendqrün und mit sehr schönen weißen Adern gezeichnet,

die netzförmig m einander laufen, sie stud, wie d,e übrj«gen Theile der Pflanze voll von einem weißen milchich-tcn Salre, welcher, wenn man ste zerreißt, herausfließt.Diese Blatter werden von den Indianern als G>müsc ge-kocht und geesscn, ob ste schon einen bit'erlni ren Ge-schmack haben. Die Früchte dieser Pflanze sind Vierbis fünf Zoll lang und eines Fingers dick, und ein we-nig gekrümmt.

Miller in feinem Gärknerlexieon meldet, daßman die seidenartigen Haarkronen, womit die Saamenbey den Pflanzen dieser Gattung versehen sind, «n Frank-reich sehr hoch halte, nicht nur um die Lehnsessel damitauszustopfen, sondern auch Polster daraus zu verfertigen,die sehr warm und dabey ausserordcntlich leicht seyen,nnd daher den Kranken, die am Podagra leiden, zu ei-ner überaus bequemen Decke dienen; man habe dcßwe.gen in den südlichen Theilen von Frankreich, wo einigeArten derselben in freyer Luft fortkommen und reifeSaamen kragen, ganze Plantagen davon angelegt. InAmerica findet man noch mehrere Arten dieser Gattung.