Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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776 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

Atsciila- thut, so glaubt Herr Jacquin, se ftye erst in neueren

pje. Zeiten dahin gebracht worden. Sie hat eine pere, »wen-de Wurzel; und treibt einen aufrechten, bisweilen per«cnnirenden Stengel, welcher vier bis sechs, und m denGarten bey zwölf Schuh hoch, und eines armsdtck wird,und einige wenige, ebenfalls dicke und lange Zweme vonsich gibt, welche nur an den Enden mit Blättern besetztfind, macm dir untere abfallen. Diese Blatter stehenauf gar kurzen Stielen gerade gegen einander über, undsind länqlicht>oval oder umgekehrt, eyrundlänglicht, spi-tzig , ungezähnt, ungefehr sieben bis nenn Zoll lang undhalb so breit, und auf beyden Flachen mit einem kurzenweichen und weißlichten Filz bekleidet, der sich mit denFingern abreiben laßt; sie umfasse» mit einer herzförmi-gen Vasis de» Stengel, und ihre Mitkrlribbe ist da, wosie sich in den Blatsiiel verliert, auf der obern Seite mitbraunen steifen Haaren besetzt. Gegen dem Ende derZweige und des Stengels entspringen in den Winkelnder obern Blätter kurze Blumenstiele mit einfachen Dol-den von ungefehr fünf bis sechs Blumen; und diese Dol-den bilden mit einander eine Art von Traube. Die Blu-men sind stach ansgebreitct < und die Blmnenblättlein amEnde unterwärts gebogen; ihr Ncktarnim ist, nachIzUMphs nicht unschicklicher Vergleichung dem Fußge-stell eines silbernen Salzfasses ähnlich, und bestehet antffünf länglichten Plätilcin, die auf rundlichteu Kbrpcr-chen ruhen, und oben zusammenstoßen und sich jedes miteiner dreyfachen Spitze endigen, wo sie sich mit dem ab-gestutzten Körocr» der die Vefrnchtnngsthcile bedecket,bereinigen. Diese Blninen sind nach Herrn AacsiUINsBeschreibung schön bunt; ihr Kelch ist gelblichrweiß; dieBlnmenkrvne ist schneeweiß, hat aber mnwendig einenpiirpurrothe» Flecken, welcher von der ausstrn.Spitze an-sät,q^, und sich imgefchr in der Mitte eines jeden Blumen»bläkkleins mit einem ungleichen Rande in die weiße Far,bc verlieret; die Nektarblättlein sind auch weiß mit ei-nem purpurrörhlichtcn Rande; der Körper, so yieFructi»

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