Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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7H Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

Stapiüe sinken gegen der Basis zu an der Seite oder in den Ther»lingsw.-kelii dieser Stengel entspringen einige lvenigk«inzele auf kurzen dünnen Stielen stehende Blumen. Die-se Blumen stnd groß und ansehnlich, haben eine dick«zähe led.rartige Substanz, und eine schöne bunte, ansteugrünlichte, innwendig aber gelbe, und mit purpurrothruFikUen überall durchmengke Farbe; ste geben , man» st«stili efnen, rtncn stinkend ", aasmasigrn Geruch von stch^Wovon die geinrine Flcisckflieqc eben so, wie von faiilen,dem Fleisch, herbeygelvckek wird, und ihre Eyer darauffegt, obsthon die davon auskriechende Maden aus Man-gel der Rahrnng aus ihn«» umkommei müssen, wie solchesMiller und Isöjel bey öfter» Versuche» beobachtet ha-ben. Die öarauffalgcnde Fruchkbalglein stnd fast eineSpann« lang und eines Fingers dick, und stehen aufrecht»

§wot«Art.U. Z.

2.) Zotige Stapelie. Stapelia hirsuta.

Welch« an tbrcn Zweigen aufrechte Zäbiicbcn bat, ^tr-pelia denticulis ramornm erettis. LINN- Syst.veg. p. 215. Sp. pl 2x6 Hort. Cliff, 77 ROY.Lugdb. 409. NULL. Ditl. n. 2. Alclepias Afri-cana , Aizoides , flore pnlchre fimbriato»COMM. Rar 19 t. 19. BRADL. Succ. 3. p.5. t. 2r. BUR.M, AHc. t. 12. f. 1. PvOESEL*1 ns. 2. Muse. t, 9. WEINM. Fbyt. t. 157.

Diese 7srf kommt in der Gestalt und in den Ei-genschaften mit der vorhergehenden gänzlich übcrein. Sieunterscheidet sich von ihr nur in folgenden Stücken: ihreStengel sind viel größer, stehen mehr aufrecht, und ha-ben vier, stärker hcrverragende Ecken mit aufrecht stehen»den Zahnchcn ; ihre Blumen sind auch größer und von di-ckerer Substanz, und auf der innern Fläche mit zarten ,Weichen, purpurrokhen Haaren bekleidet, wovon st« ganzzotig aussehen, am Rande sind sie pnrpurrokh eingefaßt,und übrigens grünlicht lind mit gelben und plirpurrothcnStreife» geziert, ,hr Durchmesser ist ungefehr Handbreit.

Sir