Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
813
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692. Gatt. Gänsfus. Chenopodium. 813

r6.) Vesemartiger Gänsfuß. Ldenopodium l6(eScoparia. 2trf.

Mit gleichsireit- lanzenförmigen , flache», glattrandigen .Blättern, Lbenopodivm foliis lineari - lanceo« S <,c v cn *'latis, planis, integerrimis. LINN. Syst. veg.p. 216 Sp. pl. ;2i Hort. Cliff. 86. Hort. Upf»

ROY. Lugdb. 220. MILL. Diel. n. 3.

SLOP. Fl. Carn. n. 282 ( henopodiurn Linifolio villoso. TOURNEF. inst -706. LinariaScoparia. C. BAUH pin 212. Osyris DOD.pempt 131. Linaria Belvedere diüa. J BAUH.nist 3. p. 462. Herba Studiosorum. TABER.N,tust. 2 p. 102 Tiissu. K.AEMPF. Jap. 885.

Diese Art ist ursprünglich in Griechenland, Ja-pan , China und andern Theilen von Ostindien zu Hause,wird in Europa zur Zierde in den Garten gezogen, undwächst itzo auch in Frankreich, Italien und OcstereichWild; sie wird wegen ihrer schönen Gestalt insgemein(Tommsrthpresse , und von den Jkaliänern Belve-d£re geaennet. Sie ist ei» Sommergewächs; und hakeinen aufrechten sehr ästige» Stengel, welcher bey vierSchuh hoch und drüber, und mit vielen schmahl - lanzen«formigen , am Rande mit Härchen eingefaßten Blätternbesetzt ist, die eine angenehme grüne Farbe haben; die kleinegrüne Blumen sitzen ungestielt meistens zu zwo inWinkelnder obersten Blätter, und haben «inen zwey. oder dreyspal«tigen Griffel. Diese Pflanze pflegt natürlicher Weise, undohne weiteres Zuthun der Kunst gerne dicht und dick zuwachsen, und eine so ordentliche Pyramide zu bilden,als wenn sie mit der Scheere zugeschnitten wäre, undhat ausser der Farbe in ihrer Gestalt mit einem Cypres«senbäumchcn eine solche Aehnlichfeit, daß sie auch guteKenner in einiger Entfernung dafür ansehen würden;erst im Herbst, wann die Saamen anfangen aufzuschwellenund schwer zu werden, ziehen diese die Zweige hinunterund bringen sie in Unordnung. Diese Pflanze verteibßnach Herr St0PL»ll Zeugniß die Wanzen; und Käm-E e e } pftk