Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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841
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7S2. Gatt. Heuchere. sfleuckera 841

Diese Pflanze ist ursprünglich in Virqinie» zu He„cht»Hause' und kommt auch in England, wo man sie in den©ircrii ziehet, qut in freyer Luft fort, und liebet eineschattige Lage. Sie hat eine perennirende Wurzel' undtreibt aus derselben viele herzförmig > eyrunde, in vier biSfünf Lappen zerrheilre und am Rande gekerbte, glatte,glänzcndgrüne Blätter, welche einigermassen den Sa-nickel. Blattern gleichen. Zwischen diesen Blättern ent-springen nackete, ungefehr einen Schuh hohe Blumen-stengel, die an ihrem Ende eine lockere Rispe von vielenkleinen haarigen Blumen tragen. Diese Blume» habeneine abgeschossene oder schmutzig purpurrothe Farbe; ihrKelch ist in vier bis fünf schmale stumpfe Abi'vnitte zer-theilet; die Blumenblättlein sind auch schmal und nichtlänger als der Kelch; die Staubfäden stnd pfricmenför-miq und noch einmal so lang als die Blumenkrone; derFruchtknoten ist halb entzwey gespalten, und endiger stchin zween gerade Griffel, welche so lang als die Staub-faden , bleibend, und an der Frucht zurückgebogen stnd.

Sie blühet im May; und der Saam« wird iin Augustreif.

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70Zte Gattung.

V e l e z i e. Vel e z i a. Velezie.

Vele.

LINN. Gen. pl. n. 447. ed. nov. 350. zia.

, Kenn«

^^>ie Blume dieser Gattung umgibt den Fruchtkno'fein und hak einen bleibenden fadenfermigen,fünfecklqen Kelch, mit einer kleinen svitzlgen, füuf;äh. fnigen Mündung; fünf kurze; ausgeschnittene oder zwey.zähnige Blumenblättlein, die auf fadenförmigen Nä-geln stehen, welche so lang stnd, als der Kelch; fünfbis sechs Staubfäden; und einen Fruchtknoten mit zweenGriffclo und «infachen Narben; sie hinterlaßt eine vonGggz dein