Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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34 Vierte Classe. lyterAbschn. isteAbtheü.

S«lai. der Prahlsalat. 3. Großer gelber kraußer Mont-ree. 4. Grüner Prahlsalat. 5. StraßburgerKopflattich. 6. Winiersalat. 7. Forellensalat,Forellmkopfsalat. 8- Eapuzinersalat, Bologne-sersalat. y.Langer Sommer-Endlvien, Bindsalat.,0. Weißer Paffauer, gelber großer Paffauer.i i. Forellen-Binvsalat. 12. Rother Bindsa-lat, rotber Bologneser-Salat. Nach der Mey.mrng des H. P. Beckmanns gehören die vier letztemArten, zu deren einer auch die Lactusa foliis ob-scure virescentibus, femine nigro. C. BAUH.pin. p. 123. zu rechnen, zu der folgenden Art (La-ctuca Scariola) und werden insgemein im Deut-schen Bindsalat oder Endiviensalat und im Fran-zösische» Lbicvn genennet. Dieses ist eines der gewöhn-lichsten und bekanntesten Küchengewächse und pflegt amgewöhnlichsten roh, zu welchem Gebrauche immer diejungen und zarten Blatter gewählt werden, mit Delund Eßig, etwas Salz und Pfeffer, auch zuweilen mitDragon, Tripmadam, und indianischer Kresse verge,settschastet als Zuspeise genossen zu werden. Schwa-chere Magen vertragen ihn ohne solche Zubereitungselten ohne Beschwerde, indem nicht selten Blähun-gen und Reissen im Unterleibe als beschwerliche Ge-fährten den allzuhaufigen Genuß begleiten. So be-kannt nun dieses Gewächs in unsern Küchen undauf unsern Tafeln ist, so selten wird es doch, wenig-stens heut zu Tag, zu dem Arzneygebrauch angewendet.Die ältern Därer der Arzneykunde scheinen mehr wirk-sames davon erwartet zu haben, als man heut zu Tagsich überreden will. Einschläfernde Kräfte, welchenahe an den Mohnsafr gränzten, schrieben dem Salatschon Dioskorrdeö, Lellus und (Malen zu. DieRömer schloßen immer mit einem guten Gerüchte Sa.lat ihre Abendmahlzeit. Die zwo nächstfolgenden ArtenC Lactuca Sariola et virosa.) welche unstreitig mitunserm Garrensalat unter eben dieselbige Gattung ge-hören,