rosste Gatt. Habichtkraut. tlieracium. 8Z
Diese ist ursprünglich in der Provence zu Hause/ Habichtnur ern Sommergewächs und dem äusserlichen Anst. kraut,hen nach, der Crepis tectorum in sehr vielen ahn.lrch. Ohngeachtet der Ritter sie ein klebriges Habicht«kraut grnennet/ so scheint dieses doch nicht also zu seyn;selbst Vcnibin, der ihr Vaterland in der Provencebey Marseille bestimmt/ gedenkt dieses Umstandes nicht.
Der Stamm wird einen Schuh hoch/ und ist mit lan-zettförmigen Blattern besetzt. Die Blumen sind sehrklein.
27) Kalms Habichtkraut. Hieracium Xalmü. 27ste
mit einem anfrechtstehenden vielblumigen Stamme, lan- ^ rf ♦zettfct,mgcn gezahnten Blattern, und filzigen B!u> Unters,men't'.elen, Idiurae'mm caule ereebo mulciüoro, Foliislanceolatis dentatis, pedunculis tomentosis. LINN. * **Sylt. Veg. p. 599. Sp. PL p. 1130.
Kalm entdeckte diese auf seiner nordamcrikani.schen Reise in Pensylvanien wild. Sie hak einen ge«raden/ ebenen Stamm, welcher um vieles schmalerals beym savoischen Habichrkraut ist. Die Blattersind lanzettförmig/ beynahe ungestielt/ scharf zugespitzt,klein/ nackend/ und stehen wcchselsweise/ sie sind anihren Rändern ungleich scharfer cingeschnitten/ als ir-gend eine Art dieser Gattung. Die Blumenstiele ste-hen auf der Spitze des Stammes gleichfalls abwech-selnd, und sind fast immer überaus einfach, «inblu-mig, und mit einem weißlichtcn Filze überzogen. DieDeckblatchcn sind gleichbreit, und in geringer Anzahlzugegen. Mir den Blumen, welche klein sind undaufrecht stehen, endiget sich der Stamm. Sie scheintein Sommergewachs gleich der vorigen und fast ingar nichts von der bald folgenden Lrepis Dioscori-dis unterschieden zu seyn, wenigstens erhalt man inden botanischen Garten, unter beyden Benennungeneinerley Gewächs.
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28) Spren-