lOslste Gatt. Klette. ^rQmm. irz
maior. DOD pempt. 78. Personata. CAM epit. Klette.
887. ö) Lappa maior montana capitulis tomento-
sis. C. BAL’H. pin. 198. MILL. Dict. n. Z.
Diese Art, welche unsere gemeine Klette ist,wachst durch ganz Europa auf Ruinen, an den Rän-dern der Wege, so wie an Zäunen, und blüht im Iu>lius und August. Sie fuhrt im Deutschen noch fol.gtnde nicht ungewöhnliche Namen: Lutzmklme, ^oß-klettit, und Grmdwur;: auf Französisch wird sieGletteron, auf englisch Burdock, genenner. InSchweden heißt sie l^Ltborrur und im holländischenKlitsen, Klitten , oder Kladden Der Stammwird c-ncn, anderthalb, biü zween Schuh hoch, undtreibt viele Seitenäste. Die untersten Blatter sindsehr groß, herzförmig, rauch, zuweilen am Rand»gekerbt, zuweilen glatt, und stehen auf eigenen Stie-len. Die Blatter, so an den Stämmen sitzen, sindden untern ähnlich, aber kieinec. Aus den Blarivm»keln sowohl, als auf der Spitze des Stammes, er-scheinen die braunrorhcn oder violetfarbcnen Blumen«köpfe, derer mehrere gleichsam schirm. oder traubcn»förmig beysammen stehen. Sowohl die neuern alsalten botanischen Schriftsteller haben verschiedene Klet»tenpstanzen aufgezeichnet, welche besonders in der Ge-stalt, und dem Ansehen der Blumcnköpfc, einen sehrmerklichen Unterschied anzeigen : denn eine anderePflanze hat große mit einem weißen Ftlze überzogene:eine andere grüne und beynahe klebrige Blumentöpfe,und diese letztere sind hinwiederum groß oder klein.
Aus diesem Unterschied hat Herr von Halier ehedemdrey ganz verschiedene Arten bestimmt; hingegen derRitter und andere mehr halten dieses nur für zufallt«ge, nicht aber natürliche Eigenschaften, und rechnendieselben unter die Abweichungen. Weiche von dielenMemuugen der Wahrheit am nächsten sey, läßt sichschwer bestimmen. Jedoch wenn man andere Pflan-zen bckrachtcr; so bemerkt man, daß dieser Bau desLi„>iepflan;ensyst.IX.Lh. I Ket-