Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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ivsisteGatt. Klette. ^.rNum. izr

in Frankreich, wurde auf eben diese Weift nach Fyr- Klette.Mlu6 Zeugnisse geheilct Ferner wird der häufige Ge.nuß des Absuds der Klettcnwurzel von Vverfiauvensowohl als Herrn Von HallerN als ein vorzüglichesMittel ttn Seitenstechen, in der Lungenentzündung,ingleichen zur Beförderung aller Ausschlage, und Aus.trctbung der Kinderpocken empfohlen. Wenn man ih.re Stamme, ehe sie noch zu blühen anfangen, abbricht,schält, und entweder mit Spargel zurichtet, oder mitEßig, Del oder Salz zubereitet, sollen sie eine ange»nehme Speise seyn, und ebenfalls auch den Harn tret,ben. Eben so können nach Kclim die ersten zartenSprößlinge, wenn man sie auf gemcldte Art reiniget,mit Salz als Rettig gegessen werden. Das aus demKraut und der Wurzel doppelt destillirte Wasser, wirdvon vielen wider das Podagra angerühmet; man wärmtes nur ein wenig, tunket ein zart leinen Tuch darein,und schlagt es über die podagrischen mtt schmerzhafterEntzündung und Geschwulst behafteten'Glieder; es soll«lsdann der Schmer; sich in wenig Stunden verlieh,ren, und dem Patienten bald wieder auf die Füße ge-holfen seyn. Die Schäfer pflegen den bustcnden undlungensüchtigen Schaafen die Wurzel klein zerschnittenunter das Futter zu mengen; einige mischen, zu glei-chem Endzwecke, noch Wohlgemuch, Baldrian undEnzian darunter. Die gemeinen und abergläubischenLeute hängen die Wurzeln in ihren Häusern auf, da-mit der Donner nicht einschlage. In Schweren wer-fen die Kinder bey Nachtzeit, mit den Kleicenköpfennach den Fledermäusen, welche sich auf diese Art fan-gen lassen. Wenn die trockenen Blätter in das Feuergeworfen werden, so erregen sie ein Knistern, daherTouniefort auf einen darin wohnenden Salpeterschloß. Elftem aber glückte dieser Versuch nicht.

Auch giebt es eine Abänderung mit weißer Blüche,welche in manchen Jahre» nicht sonderlich selten ist.

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r) Alpen-