Ivsrste Gatt. Scharte. Lerrawla. 137
Abbildung, welche uns die vom iLiusius gegebene ent- Schartebehrlich mache. Die Kelche sind besonders an diesersehr wollrg und filzig; diesen Filz oder Wolle reibtdas Landvolk m Sibirien mit den Handen ab, undbedient sich selbiger als Zunder. Eben diese Woll»kan man auch von der erster« Abänderung abreiben,welche in dem crstern Jahre, wenn sie noch nicht blüht,von den Tatarn, das Weibchen, genennc wird. DieBlumen geben, nach Herrn von Hallet, einen sehr an-genehmen Geruch von sich. Der Blumenboden ist mrtkleinen Borsten besetzt. Sie perennirt samt allen ih-ren Varietäten.
4) Weidenblätterrchte Scharte. 3 errawla Viertesalicifolia. Art.
Mit glekchbreit lanzettförmigen abwechselnd siebenden, Unters,ungestielten , glattrandigcn Blattern, welche auf »ichen.der Unterflache be>raubt siiid, Serratula soliis li- ’neari- lanceolatis alternis subtus incanis sessilibusintegerrimis. LINN. Syst. Veg. p. 603. Sp. Pl,p. 1145. Civsium inerme erectum, foliis ex linea-ri lanceolatis: infra candidis. GJUEL. Sib. 2. p.
69. tab. 27.
Auch diese ist gleich der vorigen auf trockenen,
"dürren, unbeschatteten Anhöhen in Sibirien «inhci.misch, woselbst sie Gmelill antraf. Der Stamm isteckig, gbgcn oben zu ästig, und selten über einenSchuh hoch. Die Blätter sind weidcnartig, glattran«big, auf der Unkerfläche wcißlicht, und an der Basiseiwas an dem Stamm herunterlausend. Die Blumensind schon purxurroth , sie stehen in Kelchen, weicheden vorigen überaus ähnlich sind , zu drey bis vierenaus jedem einzelnen Ast.
5) Vielbli'mige Scharte. Serratula multiflora. Fünfte
Mit lanzettförmigen, auf der Unkerfläche suzigen, glatt- sräudigen, beynahe an dem Stamme hcrumerlau - 1
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