Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
173
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loszsteGatt. Distel. Carduus. 173

IV. p. 294. tab. 16. diese Fragen hinlänglich be- Distel,antwortet haben?

29) Gelblichte Distel. Carduus flavescens. Ldst,

mit lanzettförmigen, vngetheillen, webrlooßen, gezahn-

len 4 glatte» Blauer», und ungeblattcrtt» wG:r- Unters,lootz-stachlichtc» Blume», Carduus foliis lanceola- pichen,tis integris in.ermibus dentatis glabris, floribusaphyllis inermi - lpinosis, LINN. Sylt. Veg. p.

606. Sp. Pl, p. 1156.

Lößing fand diese in Spanien ursprünglich wild.

Der Stamm ist eben. Die Blatter lanzettförmig,an der Basis sehr schmahl, scharf gezähnt, und unbe»wehrt. Die Kelche sind walzenförmig «eyrund, undendigen sich mit nadelförmigen, weichen, abstehendenStacheln. Die Dlumenkrvne ist weißgelblicht.

30) Weiche Distel. Carduus mollis. 30s U

mit in Ouerstücke getheilte», gleichbrciten, auf der fln-

tcrflache filzigen Blatter», und einem unbewedr- Unters,ten einblumigeN Stamme, C arduus foliis pinnati- zeiche»,fidis linearibus subtus tomerltosis, caule inermi uni-lloro. LINN. Syll. Yeg. p. 606. Sp. Pl. p.

1156. Amoen. aead 4. p. 328*. JACQ. vind.

276*. austr. tab. 18. SCOP. Carn. 2. n. 1600.POLLICH. pal n. 769. Carduus follis decursiveiuterrupteque pinnatis tomentosis: pinnulis integer-rimis , caule unifloro, calycibus inermibus squar-rosis. GOUAN. illustr. p. 63. Carduus mollis la*ciniato folio. C. LACII, pin. 377. Carduus mol-lior primus, CLUS. hht 2. p. 151.

Diese sehr schöne Distelart wachst ursprünglichauf den österreichlschen niedern Alpen, so wie umMontpellier, und einen ansehnlichen Theil von Deutsch»land wild. Sie hat eine perennirende Wurzel, auswelcher ein aufrechtstehender, unbewehrter, runder,gestreifter, mit einer weißen Woll« übrrzogener, höh»

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