i7i Vierte Classe. lyter Abschn. iste Abthttl.
Distel. foliis amplexicaulibus lanceolatis: ferraturis spinoso-
setaceis, floribus triphvllis. LINN. Sytt. Veg.p. 606 , Sp Pl. p. 1155.
Der Ritter giebt uns Sibirien jum Vaterland a»/und beschreibt sie selbst folgendcrmassen: Größe undausserlichcs Ansehen hat sie mit der vorhergehendenSchattenariigen Distel gemein; und diese Achnlich-keit ist so groß, daß man sie leicht nur für eine be-sondere Abänderung halten könne, unterscheide sichaber doch durch noch einmal so breite Blatter, de.ren Ränder mehrere Einjähnungen haben, und welchewenig oder fast gar nicht auf der Unterfiache filzigwaren. Die Blumentöpfe sind mit drey, seltener, nurmir zwey besondern Blaichen umgeben, nie aber, nurmit einem einzigen, wie erstere. Die Blätter stechenan ihrer Basis. Die Blumen haben einen walzenfvr.migen, nicht aber kugelrunden Kelch: sie selbst sindwei^> und nicht purpurroih. — Doch kommt sie in Anst-hung ihrer federarligen Saamenkryne, so wie in Rück-sicht ihrer in Luerstücke getheilten Wurzelblätter wie.der mit ftlbigex üb» rein. Auch kommt sie in diesenBlättern mit dem Wusteiikohl (Cnicus oleraceus)überem, so wie in dem weißen Strich an den Kelch,schuppen, und der pyramidenförmigen nicht aber ge-wölbten Blumcnscheibc: die obern Blatter sind aberungekheilt, und die Blumen stehen einzeln auf langenStielen: die unter den Blumen stehenden Blakchenfind klein, nie aber breit - ausgehölt und bleich.
Sollte nun nach dieser Beschreibung, die yoste Fi«gur in des Herrn Bcrgrath von JacstUMs kloraauitr. Tom. i. hieher gehören?
Oder Herrn von Hailers Cirsium foliis cilia-tis, semipinnatis, pinnis angulosis, spinosis»superioribus amplexicaulibus. helv. n. 176?
Oder sollte Herrn Prof de la Chenals Abbildung,Deschrechuna und Kritik in den Act. helv. Tom.
IV.