lOszsteGatt. Distel. Lar6uus. 175
Diese kleine stammlooße Zwergdistel wachst ur. Distel,sprünglich auf niedrigen, unbeschatteken Triften, sowie auch auf dürrem Steingrunde fast durch gan;Europa wild. Sie hat fast gar keinen Stamm, dochzuweilen «st einer zugegen, welcher so lange als ein klei.ncr Finger ist. Die Blatter stehen an der Wurzel ra.senartig beysammen, und sind lanzettförmig, in Quer.stücke getheilt, gcfalten. wellenförmig gebogen, ziem.lich steif, am Rande mit starken Stacheln bewehrt,und auf beyden Flachen grün. Nach Verhältniß derganzen Pflanze ist die Blume überaus groß; sie istpurpurfarbig, und mit einem eyrunden Kelche umge.den, dessen Schuppen glatt, unbewehrt sind, sich miteiner kaum merklichen Spitze endigen, und dachziegcl.artig über einander liegen. Der Boden ist wollig,und die Saamen sind mit einer sehr langen Krone verse,hen. Sie blüht im Julius und August.
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lotste Gattung.Kratzkraut. Cnicus.
LINN. Gen. Plant. nr. 926. ed. nov. nr. 1005.
Kratz«
kraut.
Cnicus.
Hauptkennzeichen dieser Gattung sind ein ey.förmiger Kelch, welcher aus stachlichtenSchuppen .besteht, die wie Dachziegcl übereinander liegen, und mit pichenbesondern Deckblatchen umgeben sind. Die Blümchensind alle einander ähnlich. *""3'
Der Ritter nennt nur folgende neun hieher gehö«rige Arten:
1 ) Wiesenkohl. Cnicii8 oleraceus.
Erste
Are.
Mit nachenförmig-ausgeholten, nackenden, in Quer-
stucke getheilten Blättern, und ausgehöhlten gan- .. ''
zen lochen.