r?6 Vierte Tlasse. rMAbschn. isteAbtheil.
Kcatz» zen etwas gefärbten Oeckblatcheii , Cnicus foliis
freies» pinnatifidis carinatis nudis bracteis concavis integris
subcoloratis. LINN. Syst. Veg. p. 606. Sp. Pl.n. 1156. Hort. Gift', 394. FI. Suec. n. 711. 72?.ROY. lugdb. 136. GORT. belg. 231. REYG.Ged. i. p. 1981 SCOP. Carn. 2. n. 998. NECK.gallob. p. 34 °* POLLICH. pal. n. 771. 1 VIAT-1 'USCHK. Siles, n. 592. TEERS. herb. n. 623.Cirsium foliis ciliatis, ■ amplexicaulibus inermibus,flores comprehendentibus. HALL.helv. n. 113. Car-duus pratensis latifolius. C. BAUH. pin. 376. Car-duus pratensis Tragi. LOB. Ic. II. p» 11. ß)Cirsium latissimum. C. BAUH. pin. p. 377. Cni-cus pratensis Acanthi folio, flore flavescente.TOURNEE. Init. R. H. p. 450.
Diese wächst ursprünglich auf feuchten waldichtenWiesen und Grasplätzen, auch an Bächen, und Was-sergräben durch gan; Europa wild. Sie hat eineneckigen, einfachen, asilooßen, leicht gebrechlichen Stainn,der nach Lobet vier bis fünf Elen, nach Bauhmvon drey bis vier Elen, nach HallerN von drey zusechs Schuhen, und nach de la 'Tchena! Mannshochwird. Die untersten Blätter sind lehr groß, mitgleichlaufenden Lappen federartig eingeschnttren, amRande gezahnt und mit weichen Stacheln besetzt, diefolgenden, welche den Stamm umfassen, sind lanzett-förmig und weniger, die obern gar nicht eingefchnit«ken: unter den Blumen sitzen noch einige kleinere lan-zettförmige, ausgeholte, aufgerichtete Blätter, welcheselbige wie eine Schirmdecke umfassen. Sie sind, sowie die andern, ganz hell. oder blaßgrün: in diesenSchirmdcckcn sind gemeiniglich drey Blumen beysam-men, davon die mittlere ein kurzes Sticlchen, die bey-den Seitenblumen aber keines haben. Ihre Farbe istblaß- oder schwefelgelb. Die Stacheln des Kelchessind, wann die Blume noch blühet, weich, werdenaber hernach harter. Das Vieh,' und besonders dieSchaafe, rühren sie nicht an: ihre jungen Blatter ge-nießen die Russen im Frühlinge wie Kohl. Ihre Bill«
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