Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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177
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rosste Gatt. Kratzkraut. Cnicus. 177

fticn geben einigen Geruch, und den Dienen Stof zu Kray.Wachs und Honig. kraut.

2) Klebriges Kratzkraut. Cnicus Erisithales. z^t«

mit stammuinfassendcn, in Querstücke getheilten Blak-

teeu, deeen sagenartige Einzahnungen mit Gran» Unter,neu bewehrt sind: überhangenden Blumenstielen, schcj.und klebrigen Kelchen, Cnicus foliis amplexicau- ^libus pinnatifidis ariftato- ferratis: pedunculis ccr- ^nuis, calycibus glutinosis. LINIS. Syst. Veg. p. Lichen,606 . Sp. Pl. p. 1157. JACQ. vind. p. 279*.obs. I. p. 28. tab. 17. Fl. austr. tab. Z10. Cir-sium foliis ciliatis, imis ovati.;, superioribus terni-pinnatis, floribus sessilibus obtusis. HALL. helv.

11. 175. COIMM. goett, i. p. 206. tab. 8- VVIL-LICH. illustr. p. 51. SCOP. Carn. 1. p. 357. n.

5. 6. Ann. hilf. nat. 2. p. 62. carn. 2. n. 999.

Cirfium acanthoides montanum flore flavescente.TOURNEF. Inst. R. H. p. 448. Carduo-Ciifiunimaximum profunde laciniarum in foliorum ambituspinis mollibus hirtum. PLUK. phyr. 154. f. 2.

Cirfium elatius polyeephalon , foliis imis integris,superioribus lobis profunde laciniatis. RAI. s\l-log. 398. Carduo Cirfium dicium, montis pini-feri repens. VOLCK, norimb. p. 85. Carduuspratensis, soliis tenuibus laciniatis. C. BAUH.pin. p. 377. Erisithales BALECH. lugd. 1094.

AKechflMP war unstreitig der erste, welcher denNamen Erisithales vom Piünuö entlehnte, um da-mit diese schöne Oistelart zu bezeichnen. Diese wachstin Menge auf den österreichischen niedern Alpen , sowie auf den schweitzerischen Eedürgen, und einemTheil des südlichen Frankreichs wild. Sie hat einenöfters über drey Schuh hohen aufrechtstehenden, ge»streiften, ziemlich glatten, nur an der Basis wolilgenStamm, welcher aus emer braunen peremiirende»

Wurzel im Monat Julius und August in die Höhekommt und blüht. Die obern Blatter sind immer un»gestielt, umfassen den Stamm mit ihrer Basis, undLliwepflanzensyst.IX.Tb. M sind