Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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184
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i 84 Vierte Classe. lyter Abschn. iste Abtheil.

Kratz« p. 229.) zu Hause. Sie hat einen anderthalb Elenkraut, hohen Stamm, welcher gestreift, furchig, und nur jmi' wenigen Blättern besetzt ist. Diese sind lanzett-förmig, stark gezahnt, oder eingeschnitten, auf derOberfläche grün, auf der Untcrflache aber mit einemweißen Filze überzogen. Die Blumen sind überausgroß, purpurtärbig, und stehen auf der Spitze deSStammes einzeln. Die Kelche bestehen aus einer Men-ge lanzettförmiger Schuppen, die mit einem glänzen-den Rande umgeben sind. Es ist dieses ein perenni-rendeö Gewächse, welches zuweilen in botanischenGarten noch vorkommt.

8) Einblumiges Kratzkraut. Cnicus uniflorus.

mit in Querstuckc getheilten Blatter», und einem wolli-gen rauschenden Kelche, Cnicus foliis pinnatifidis,calyce scarioso villoso. LIIsN. Sysb. Yeg. p.607.Mant. Pl. II. p. 572. Centaurea calycibus mem-branaceis , foliis pinnatilidis dentatis. GMEL.Sib. 2. p. 86. t. 38.

Von dieser ist das eigentliche Sibirien das Vater-land. Der Stamm ist einen Schuh lang, sieht auf-recht, ist etwas eckig, so dick wie ein kleiner Finger,beynahe wollig, und immer nur rmbiumig. DieBlatter stehen in Menge an selbigen, sind wehrlooß,ungcstielt, etwas grau, in Querstücke gespalten, mitWechselsweisen Querstückcn: die obern sind kleiner undtingetheiller: die an der Wurzel stehenden sind groß,gestielt, sagenartig gezahnt, zerschlissen: die Lappensind lanzettförmig. Eine einzige Blume, ohne Stiel,endiget den Stamm. Diese ist groß, und violet.Der Kelch ist gleichfalls von einer ansehnlichen Größe,kugelrund, und besteht aus rauschenden, weitläufigen,cyrundcn, wolligen und grauen Schuppen, welchewie Dachziegel übereinander liegen.

Acht«

Art.

Unters.

zeichen.

5) Ni-