iOs 6 ste Gatt. Artischocke. Cynara. 189
n. ‘y. HALL. goett. Z> 7 - Onopordon acaulonfenne, flore albicante. JuJs. VAILL. act. 153-
Von dieser ist das Vaterland noch unbekannt.Die Blatter sind, gerade so wie an der illyrischen Krebs,distel, filzig, weißlicht. Da dieses Gewächs wederStamm noch Blumenstiel hat, so sitzt die einzige Blu-me immer gerade auf der Wurzel, doch kommen zu.weilen noch einige Blumen seitwärts heraus, welcheaber eben so wenig gestielt sind.
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rosste Gattung.Artischocke. Cynara.
LINN. Gen. Plant. nr. Y 28 . ed. nov. nr. 1007.
SMrtifdjocf ist, wie Rbagorius aus dem Carolas^ tLtepfianus anführt, von dem französischen Ar-ticfiaut entstanden, und dieses scheint aus der italia.Nischen Benennung Larciocco, Articiocco, unddiese aus Cardicoccalum, oder vielmehr aus demgriechischen Coccalum, oder Cocalus Hippocra-tis, welches die Frucht dieser Pflanze bedeutet, wor-aus die Araber Alcocalus, mtt dem vorgesetzten ara.bischen oder saracenischen Geschlechtswort« AI, mach.ten, oder nach Veränderung des I inr Arcoccarumhergeleitet werden zu können. Letzteres hat schon Her-molaus Barbarus angemerkt, der auch versichert,daß diese Früchte, noch im funfzehendcn Jahrhundcr.te, in Venedig unbekannt gewesen seyen. Die Cor-donen hingegen kannten schon die lateinischen Köche.—Die wesentlichen Kennzeichen sind ein erweiterter Kelch,welcher aus fleischigen, ausgeschnittenen, spitzigenSchuppen besteht, die wie Dachziegel über einanderliegen.
Arti.
schocke.
Cynaia.
Kenn-
zeichen
dcrGat«
tung.